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Hessische Biografie

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Portrait

Henne Junker
(belegt 1486–1515)

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Weitere Informationen

GND-Nummer

1396029699

Junker, Henne [ID = 21005]

belegt 16.11.1486–2.3.1515
Geleitsreiter, Schultheiß
Biografischer Text

Biogramm bei Demandt, Personenstaat

Im landgräflichen Dienst 1486 November 161, gehört 1488 zu den hessischen Geleitsreitern in der Wetterau2, ist 1489 Schultheiß zu Ober-Ohmen3, wird 1491 Februar 7 von Landgraf Wilhelm III. wegen seiner bisherigen Dienste [erneut] zum Schultheißen von Ober-Ohmen bestellt. Er verschreibt ihm das Amt mit denselben Rechten, wie sie der Schultheiß unter dem † Junker Hermann Riedesel innegehabt hat, und wird ihn nicht entsetzen. Wird das Gericht jedoch wieder eingelöst, wird er das Schultheißenamt im Gericht Felda (Felle) erhalten, so wie er es vormals innehatte und wie ihm dann das Amt zu Nieder-Ohmen verschrieben worden ist. Der Landgraf wird ihm ein Pferd halten, ihn aber, wenn er wegen Schäden, Krankheit oder Alter gebrechlich wird, schonen (ritens und wagens gnediglich ubersehin)4. Schultheiß zu Felda 1498 September 155. Im landgräflichen Dienst als Schultheiß von Eschenrod (Eischerode) noch 1514 August 126 und 1515 März 27.


  1. Rechn. I, Marburg Kammerschreiber (2/7 Bl. 89). Er gehört zu den Knechten, die ubir den von Westirburg dinen sulten.
  2. Rechn. I, Oberrosbach (85/7 Bl. 25).
  3. HStA Wiesbaden Best. 171, C 1027 Bl. 237.
  4. Urkk., Bestallungen. Sein Siegel zeigt im Feld eine heraldische, gefüllte Rose.
  5. Becker, Die Riedesel II Nr. 1581.
  6. Eckhardt, Oberhessische Klöster III Nr. 791.
  7. Rechn. I, Kassel Kammerschreiber (11/11 Bl. 64v.). – Er erhält Pferdeschadensersatz, damit er sich für den landgräflichen Dienst wieder beritten machen kann.

Literatur