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Hessische Biografie
Weitere Informationen
GND-Nummer
104317191
Hunnius, Helfrich Ulrich [ID = 9161]
- * 17.3.1583 Marburg, † 27.3.1636 Köln, evangelisch-lutherisch; katholisch
Prof. Dr. jur. – Jurist, Professor - Andere Namen ↑
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Weitere Namen:
- Hunnius, Helfricus Ulricus
- Hunnius, Helfricius Ulricus
- Hunnius, Helfericus Ulricus
- Wirken ↑
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Werdegang:
- nach Umzug der Eltern Kindheit und Jugend in Wittenberg
- Studium der Rechtswissenschaften und Lehrtätigkeit als Privatdozent in Wittenberg
- 1608 Studium in Gießen
- 4.9.1609 Doktor der Rechte in Gießen, Abhalten von Vorlesungen in Gießen
- Fortsetzung der Lehrtätigkeit in Wittenberg
- 1613 Hessen-Darmstädtischer Rat und Professor der Rechte in Gießen
- 24.5.1625 Versetzung an die Universität Marburg als Professor der Rechte, Ernennung zum Vizerektor
- 1628 Vizekanzler der Universität Marburg
- 25.2.1630 musste ein Entlassungsgesuch einreichen
- 10.3.1630 Entlassung
- Übertritt zum katholischen Glauben
- 1631 Rat und Vizekanzler des Kurfürsten von Trier
- lebte in Philippsburg als Kanzleidirektor des Bistums Speyer
- 1632 wegen Kriegsunruhen Übersiedelung nach Köln
- Tätigkeit als Kurmainzischer und Pfalz-Neuburgischer Rat
- Abhalten von Vorlesungen über päpstliches Recht in Köln
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Funktion:
- Marburg, Universität, Vizerektor, 1625 (5-12)
- Marburg, Universität, Vizekanzler, 1629
- Marburg, Universität, Juristische Fakultät, Dekan, 1628
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Studium:
- Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Wittenberg, ab 1608 Studium an der Universität Gießen
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Akademische Qualifikation:
- 4.9.1609 Promotion zum Dr. jur. an der Universität Gießen
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Akademische Vita:
- Gießen, Universität / Juristische Fakultät / Recht / ordentlicher Professor / 1613-1625
- Marburg, Universität / Juristische Fakultät / Recht / ordentlicher Professor / 1625-1630
- Köln, Universität / Juristische Fakultät / Kanonisches Recht / / 1632-1636
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Akademische Ämter:
- 1625 Vizerektor der Universität Marburg
- 1628 Vizekanzler der Universität Marburg
- 1628 Dekan der Juristischen Fakultät der Universität Marburg
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Werke:
- Encyclopedia universi juris (1638)
- Resolutiones absolutissimae in Treutleri Disputationes (1617-1620)
- De interpretatione et autoritate juris libri duo (1615)
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Lebensorte:
- Marburg; Gießen; Wittenberg; Philippsburg; Speyer; Köln; Trier
- Familie ↑
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Vater:
Hunnius, Aegidius d. Ä., 1550-1603, Theologe, Professor an den Universitäten Marburg und Wittenberg
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Mutter:
Felder, Eleonore
- Nachweise ↑
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Literatur:
- Allgemeine deutsche Biographie, Bd. 13, Leipzig 1881, S. 418 f. (Roderich von Stintzing)
- Gundlach, Catalogus professorum academiae Marburgensis 1, Von 1527 bis 1910, Marburg 1927, Nr. 127
- Haupt/Lehnert, Chronik der Universität Gießen von 1607–1907, Gießen 1907, S. [70]
- Johann Heinrich Zedler: Grosses vollständiges Universal-Lexicon Aller Wissenschafften und Künste. Band 13, Leipzig 1735, Spalte 1247 f.
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Bildquelle:
„Helfrich Ulrich Hunnig“ (Federzeichnung · 24,1 x 32,5 cm, beschnitten), in: Ferdinand Justi, Icones Professorum Marpurgensium. Museum für Kunst und Kulturgeschichte der Philipps-Universität Marburg (Inventar-Nr. 28.111) / Foto: Bildarchiv Foto Marburg (Thomas Scheidt)
- Zitierweise ↑
- „Hunnius, Helfrich Ulrich“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/104317191> (Stand: 17.3.2026)
