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Hessische Biografie
Weitere Informationen
GND-Nummer
130161055
Marx, Martin [ID = 18595]
- * 27.5.1889 Würzburg, † November 1942 Auschwitz (heute Oswiecim, Polen), jüdisch
Dr. jur. et rer. pol. – Jurist, Syndikus - Wirken ↑
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Werdegang:
- Promotion in Würzburg
- Syndikus des hessischen Landesverbandes des CV, Leiter der Abwehrarbeit des CV in ganz Hessen, besonders aktiver Gegner der Nationalsozialisten
- Frühjahr 1933 Leiter eines Strafverfahrens gegen den Leiter der Politischen Polizei in Frankfurt am Main, anschließende siebenmonatige Inhaftierung
- nach Strafvollzug „Schutzhaft“ im Konzentrationslager Papenburg-Esterwegen
- anschließende Verweigerung der Rückkehrerlaubnis nach Frankfurt, Übersiedlung nach Berlin
- 1934-1938 Reichsvertreter der deutschen Juden in Berlin
- November 1938 erneute Verhaftung und Deportation ins KZ Dachau, anschließendes Freikommen
- 29.11.1942 gemeinsam mit seiner Familie nach Auschwitz deportiert und dort ermordet
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Akademische Qualifikation:
- Promotion in Würzburg
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Lebensorte:
- Würzburg; Frankfurt am Main
- Familie ↑
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Partner:
- Lomnitz, Julie, aus Dülken (Rheinland) stammend, ehemalige Lehrerin in Palästina in den Schulen der Alliance Israélite Universelle
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Verwandte:
- Marx, Ernst <Sohn>
- Marx, Klärle <Tochter>
- Nachweise ↑
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Literatur:
- Arnsberg, Die Geschichte der Frankfurter Juden seit der Französischen Revolution, Bd. 3, Darmstadt 1983, S. 302 f.
- Zitierweise ↑
- „Marx, Martin“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/130161055> (Stand: 27.5.2026)
