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Hessische Biografie

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Portrait

Christoph Ludwig Nebel
(1738–1782)

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Weitere Informationen

GND-Nummer

116144971

Nebel, Christoph Ludwig [ID = 1715]

* 30.8.1738 Nidda, † 2.6.1782 Gießen, evangelisch
Prof. Dr. med. – Arzt, Geburtshelfer, Hofrat, Professor
Andere Namen | Wirken | Familie | Nachweise | Leben | Zitierweise
Wirken

Werdegang:

  • aufgrund des frühen Todes seines Vaters durch einen Onkel erzogen
  • 1752 Studium der Medizin an den Universitäten Gießen und Straßburg
  • 1760 Feldarzt im Siebenjährigen Krieg
  • 12.5.1761 Promotion zum Doktor der Medizin in Gießen
  • 1766 Prosektor in Gießen
  • 1767 beständiger Sekretär der medizinischen Klasse der Akademischen Gesellschaft der Wissenschaften
  • 1767-1781 Gefängnisarzt in Gießen (Stockhaus in der Sandgasse)
  • 3.10.1771 Privatdozent in Gießen
  • 23.12.1771 außerordentlicher Professor der Chirurgie und Geburtshilfe an der Universität Gießen
  • 18.2. zum 1.4.1775 ordentlicher Professor der Chirurgie und Geburtshilfe in Gießen
  • März 1777 Hofrat
  • 1778 Rektor der Universität
  • 1778 und 1780 Dekan der medizinischen Fakultät
  • Physikus des Klosters Arnsburg sowie des Amtes Atzbach, Hofrat
  • propagierte die Gründung einer Hebammenschule in Gießen
  • führte 1713 er die Pockenimpfung ein
  • Redaktionsmitglied der Deutschen Encyklopädie, herausgegeben von J. G. Varrentrapp in Frankfurt

Lebensorte:

  • Gießen; Straßburg
Familie

Vater:

Nebel, Georg Heinrich, 1701-1746, Rheingräflicher Leibarzt in Grehweiler, Amtsphysikus in Nidda

Mutter:

Hilchen, Christine Wilhelmine, 1707–1739, Tochter des Johann Philipp Hilchen, Doktor der Medizin, Physikus in Nidda, und der Barbara Katharina Rudrauff

Partner:

  • Braun, Wilhelmine, (⚭ 30.1.1763) * Gießen 27.12.1739, † Gießen 15.3.1764, Tochter des Johann Friedrich Braun, Apotheker zum Pelikan in Gießen
  • Thom, Friederike Katharina Anna, (⚭ Gießen 17.2.1770) * Gießen 25.3.1749, † Gießen 25.12.1822, Tochter des Jakob Thom und der Amalie Hert

Verwandte:

Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Nebel, Christoph Ludwig“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/116144971> (Stand: 2.6.2026)