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Hessische Biografie

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Portrait

Max Wertheimer
(1880–1943)

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Wertheimer, Max [ID = 18719]

* 15.4.1880 Prag, † 12.10.1943 New Rochelle (New York), jüdisch
Prof. Dr. phil. – Philosoph, Psychologe
Andere Namen | Wirken | Familie | Nachweise | Leben | Zitierweise
Andere Namen

Weitere Namen:

  • Vertgejmer, Maks
Wirken

Werdegang:

  • 1898 Reifeprüfung am Neustädtischen Gymnasium in Prag
  • ab 1898 Studium der Philosophie und Psychologie an den Universitäten Prag (1898-1900), Berlin (1900-1903 ) und Würzburg
  • 1904 Promotion zum Dr. phil. an der Universität Würzburg (bei Oswald Külpe)
  • 1904-1912 Privatgelehrter in Prag, Wien, Berlin und Frankfurt am Main, dort Forschungsassistent am Neurologischen Institut (Ludwig Edinger)
  • ab 1910 Arbeiten zur Gestaltpsychologie
  • 1910-1916 Mitarbeit am Psychologischen Institut in Frankfurt am Main (Experimente zur Bewegungswahrnehmung)
  • 1912 Habilitation für Psychologie und Philosophie an der Akademie für Sozial- und Handelswissenschaften in Frankfurt am Main, Privatdozent
  • ab Wintersemester 1914/15 Privatdozent an der Universität Frankfurt am Main
  • während des Ersten Weltkrieges militarpsychologische Forschungen
  • 1916 Umhabilitierung an die Universität Berlin, Privatdozent und Mitarbeiter am Psychologischen Institut bei Wolfgang Köhler (1887-1967)
  • 1922-1929 nichtbeamteter außerordentlicher Professor an der Universität Berlin
  • 1929 ordentlicher Professor der Psychologie in Frankfurt am Main, Direktor des Philosophischen Seminars und des Psychologischen Instituts an der Frankfurter Universität
  • April 1933 Versetzung in den Ruhestand (§ 3 Berufsbeamtengesetz)
  • 1933 Emigration in die Tschechoslowakei und von dort über Österreich, Frankreich und die Schweiz in die Vereinigten Staaten
  • bis 1943 Professor für Philosophie und Psychologie an der New School für Social Research in New York
  • 1994 Einrichtung der Max-Wertheimer-Vorlesungen an der Universität Frankfurt am Main zur Erinnerung an den Frankfurter Psychologie- und Philosophieprofessors Max Wertheimer

Studium:

  • Studium in Prag, Berlin und Würzburg

Netzwerk:

  • Külpe, Oswald <Lehrer>, GND, * Kandau (Kurland) 3.8.1862, † München 30.12.1915, Psychologe und Philosoph, Begründer der Würzburger Schule der Denkpsychologie

Akademische Qualifikation:

  • 1904 Promotion in Würzburg, Habilitation in Frankfurt am Main
  • 1916 Umhabilitierung in Berlin

Akademische Vita:

  • Psychologisches Institut Berlin // außerordentlicher Professor // 1916-1929
  • Universität Frankfurt am Main // ordentlicher Professor / Psychologie / 1929

Werke:

Lebensorte:

  • Prag; Berlin; Würzburg; Frankfurt am Main; New York
Familie

Vater:

Wertheimer, Wilhelm, geboren Kamenitz an der Linde (Böhmen), heute Kamenice 1853, gestorben Prag 1930, Jurist, Pädagoge, Beamter der Böhmischen Unionbank, Professor an der Gremial-Handelsfachschule in Prag, Fachschriftsteller für Handelsrecht

Mutter:

Zwicker, Ruzena (Rosa*), geboren Prag 1855, gestorben Prag 1919, Tochter des Jakob Zwicker und der Helene Lederer, jüdisch

Partner:

  • Caro, Anna, (⚭ 1923, geschieden 1942) geboren Landsberg an der Warthe 16.6.1901, Fremdsprachenlehrerin und Musikerin, 1933 Emigration über die Tschechoslowakei in die USA, sie verheiratet II. 1942 mit John Hornbostel, 1904-1969, Dr.

Verwandte:

  • Wertheimer, Valentin Jacob Thomas <Sohn>, geboren Berlin 12.5.1925, gestorben Lakeville (Connecticut/USA) 18.11.1978, Gewerkschaftsfunktionär in New York
  • Wertheimer, Matthew <Sohn>, geboren Berlin 20.3.1927 als Michael Matthias Wertheimer, 1933 Emigration in die USA, Professor der Psychologie an der University of Colorado (Boulder)
  • Wallach, Lisbeth R., geb. Wertheimer <Tochter>, geboren Berlin 12.10.1928, 1933 Emigration in die USA, Ph.D., Psychiaterin und Professorin für Psychologie an der Duke University in Durham (North Carolina)
  • Hornbostel, Peter A. <Sohn>, geboren New York 1936, adoptiert vom zweiten Ehemann der Mutter, Rechtsanwalt in Washington D.C.
Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Wertheimer, Max“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/118806769> (Stand: 10.2.2025)