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Hessische Biografie

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Reinhardt, Karl Ludwig [ID = 17186]

* 14.2.1886 Detmold, † 9.1.1958 Frankfurt am Main, evangelisch
Prof. Dr. phil.; Dr. jur. h.c. – Altphilologe, Professor
Andere Namen | Wirken | Familie | Nachweise | Leben | Zitierweise
Wirken

Werdegang:

  • noch 1886 Übersiedlung nach Frankfurt am Main
  • Besuch des Frankfurter Goethe-Gymnasiums
  • 1905-1910 Studium der Altphilologie an den Universitäten Bonn und Berlin
  • 19.11.1910 Promotion zum Dr. phil. an der Universität Berlin (bei Ulrich von Wilamowitz-Moellendorf)
  • 28.10.1914 Venia Legendi für das Fach Klassische Philologie an der Universität Bonn
  • 1916 Ernennung zum außerordentlichen Professor an der Universität Marburg
  • 1919 Ernennung zum ordentlichen Professor an der Universität Hamburg
  • 1924 Ernennung zum ordentlichen Professor für Altphilologie an der Universität Frankfurt am Main
  • 1942 Ernennung zum ordentlichen Professor an der Universität Leipzig
  • 1946-1951 erneut ordentlichen Professor an der Universität Frankfurt am Main
  • 1952 Aufnahme in den Orden Pour le mérite für Wissenschaften und Künste
  • 1956 Verleihung der Ehrendoktorwürde der Universität Frankfurt am Main

Studium:

  • 1905-1910 Studium der Altphilologie an den Universitäten Bonn und Berlin

Netzwerk:

  • Wilamowitz-Moellendorff, Ulrich von <Lehrer>, GND, * Gut Markowitz (Kujawien/Provinz Posen) 22.12.1848, † Berlin 25.9.1931, klassischer Philologe

Akademische Qualifikation:

  • 19.11.1910 Promotion zum Dr. phil. an der Universität Berlin
  • 28.10.1914 Venia Legendi für das Fach Klassische Philologie an der Universität Bonn

Akademische Vita:

  • Bonn, Universität / Philosophische Fakultät / Klassische Philologie / Privatdozent / 1914-1916
  • Marburg, Universität / Philosophische Fakultät / Klassische Philologie / außerordentlicher Professor / 1916-1919
  • Hamburg, Universität / Philosophische Fakultät / Klassische Philologie / ordentlicher Professor / 1919-1924
  • Frankfurt am Main, Universität / Philosophische Fakultät / Altphilologie / ordentlicher Professor / 1924-1942
  • Leipzig, Universität / Philosophische Fakultät / Klassische Philologie / ordentlicher Professor / 1942-1946
  • Frankfurt am Main, Universität / Philosophische Fakultät / Altphilologie / ordentlicher Professor / 1946-1958

Mitgliedschaften:

  • 1937 korrespondierendes Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften
  • 1942 Mitglied der Sächsischen Akademie der Wissenschaften
  • 1950 Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung in Darmstadt
  • 1954 korrespondierendes Mitglied der British Academy

Werke:

Lebensorte:

  • Detmold; Bonn; Berlin; Marburg; Hamburg; Frankfurt am Main; Leipzig
Familie

Vater:

Reinhardt, Karl* Paul Friedrich, 1849–1923, Dr. phil., Lehrer, Direktor, Oberregierungsrat

Mutter:

Freudenberg, Auguste* Sophie Magdalena, * Weinheim 26.5.1850, † Steglitz 29.5.1906, Heirat 23.5.1877, Tochter des Carl Johann Freudenberg und der Sophie Martenstein

Partner:

  • Boessneck, Anna Elly, (⚭ Frankfurt am Main 29.12.1927) * Glauchau 25.7.1892, aus Weinheim (Bergstraße)

Verwandte:

  • Jensen, Elsbeth, geb. Reinhardt <Schwester>, verheiratet 1905 mit Paul Jensen, GND, 1868–1952, ordentlicher Professor und Direktor des Physiologischen Instituts in Göttingen
Nachweise

Quellen:

Literatur:

Zitierweise
„Reinhardt, Karl Ludwig“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/118744275> (Stand: 14.2.2026)