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Hessische Biografie

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Portrait

Peter von Bradke
(1853–1897)

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GND-Nummer

116385235

Bradke, Peter von [ID = 966]

* 27.6.1853 Sankt Petersburg (Russland), † 7.3.1897 Gießen
Indologe, Philologe
Andere Namen | Wirken | Familie | Nachweise | Leben | Zitierweise
Wirken

Werdegang:

  • Jugend in Dorpat (heute Tartu/Estland)
  • 1871-1878 Studium der klassischen und germanischen Philologie sowie vergleichender Sprachwissenschaft in Dorpat (bei Leo Meyer) und Tübingen (bei Rudolf von Roth)
  • Studium der indischen Philologie in Jena
  • 1879-1880 Studium der Kunstgeschichte in München
  • 24.9.1882 Promotion mit einer Arbeit: „Über das Mānava-Grhya-Sūtra“ in Jena
  • 1.11.1884 Habilitation für Sanskrit und vergleichende Sprachforschung in Gießen, Privatdozent
  • 24.3.1886 zum 1.5.1886 Ernennung zum außerordentlichen Professor für Sanskrit und vergleichende Sprachforschung in Gießen
  • ab 10.6.1893 ordentlicher Professor für Sanskrit und vergleichende Sprachforschung in Gießen

Netzwerk:

  • Meyer, Leo <Lehrer>, GND, * Bledeln (heute Algermissen) 3.7.1830, † Göttingen 6.6.1910, Sprachforscher, Kaiserlich-Russischer Staatsrat
  • Roth, Walter Rudolf* von <Lehrer>, GND, * Stuttgart 3.4.1821, † Tübingen 23.6.1895, Indologe und Religionswissenschaftler

Werke:

Lebensorte:

  • Dorpat; Tübingen; Jena; München; Gießen
Familie

Vater:

Bradke, Georg* Friedrich von, GND, * Arensburg (heute Kuressaare/Estland) 16.5./27.5.1796, † Dorpat (heute Tartu/Estland) 3.4./15.4.1862, Offizier, Kurator der Kaiserlichen Universität zu Dorpat und Förderer des russischen Schulwesens, Sohn des Friedrich Bradke, russischer Geheimer Rat, Gouverneur von Wjatka, Senator, und der Charlotte Christina Haack

Mutter:

Saß, Luise Lucie von, 1827–1861

Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Bradke, Peter von“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/116385235> (Stand: 27.6.2025)