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Portrait

Camillo Herbert Grötzsch
(1902–1993)

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GND-Nummer

117710938

Grötzsch, Camillo Herbert [ID = 17471]

* 21.5.1902 Döbeln, † 15.5.1993 Halle an der Saale
Prof. Dr. phil. – Mathematiker, Professor
Andere Namen | Wirken | Familie | Nachweise | Leben | Zitierweise
Wirken

Werdegang:

  • bis 1922 Besuch der Bürgerschule Döbeln, des Realgymnasiums Döbeln sowie ab 1920 des Realgymnasiums Crimmitschau, dort Abitur
  • 1922-1928 Studium der Mathematik an den Universitäten Jena und Leipzig
  • 1928-1930 Assistent am Mathematischen Seminar der Universität Leipzig
  • 4.11.1929 Promotion zum Dr. phil. an der Universität Leipzig
  • 1931 Habilitation an der Universität Gießen
  • 11.7.1931-1935 Privatdozent für Reine Mathematik an der Universität Gießen, Entlassung aufgrund der Weigerung, der SA beizutreten
  • 1936-1939 Mitarbeiter der Poggendorf-Redaktion in der Sächsischen Akademie der Wissenschaften Leipzig und des Verlages Chemie
  • 1939-1944 Kriegsdienst
  • 1944-1945 Studium der Hydrodynamik an der Universität Göttingen
  • 3.-5.1845 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Kaiser-Wilhelm-Institut für Strömungsforschung Göttingen
  • 5.6.1945 Umhabilitation und Venia Legendi für Mathematik an der Universität Marburg
  • ab 16.11.1945 Wissenschaftliche Hilfskraft am Mathematischen Seminar der Universität Marburg
  • ab 1.6.1946 Diätendozent an der Universität Marburg
  • bis 31.3.1947 Wissenschaftliche Hilfskraft an der Universität Marburg
  • 19.12.1947 Ernennung zum außerplanmäßigen Professor an der Universität Marburg
  • 1948 Ernennung zum ordentlichen Professor an der Universität Halle an der Saale
  • 1967 Emeritierung, Verleihung des Nationalpreises zweiter Klasse der DDR

Studium:

  • 1922-1928 Studium der Mathematik an den Universitäten Jena und Leipzig
  • 1944-1945 Studium der Hydrodynamik an der Universität Göttingen

Akademische Qualifikation:

  • 4.11.1929 Promotion zum Dr. phil. an der Universität Leipzig
  • 1931 Habilitation an der Universität Gießen
  • 5.6.1945 Venia Legendi für Mathematik an der Universität Marburg

Akademische Vita:

  • Gießen, Universität // Reine Mathematik / Privatdozent / 1931-1935
  • Marburg, Universität / Philosophische Fakultät / Mathematik / Diätendozent / 1946-1947
  • Marburg, Universität / Philosophische Fakultät / Mathematik / außerplanmäßiger Professor / 1947-1948
  • Halle an der Saale, Universität /// ordentlicher Professor / 1948-1967

Mitgliedschaften:

  • 1959 Mitglied der Academia Leopoldina

Werke:

Lebensorte:

  • Döbeln; Crimmitschau; Jena; Leipzig; Gießen; Göttingen; Marburg; Halle an der Saale
Familie

Vater:

Grötzsch, Emil Camillo, Mathematiklehrer, Oberstudiendirektor

Nachweise

Quellen:

Literatur:

Bildquelle:

Universitätsarchiv Marburg, Bildersammlung

Zitierweise
„Grötzsch, Camillo Herbert“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/117710938> (Stand: 21.5.2026)