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Historisches Ortslexikon
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- KDR 100, TK25 1900 ff.
Weitere Informationen
Dornhain
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Wüstung · 487 m über NN
Gemarkung Neuerode, Gemeinde Meinhard, Werra-Meißner-Kreis
- Siedlung ↑
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Ortstyp:
Wüstung
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Lagebezug:
5,5 km nördlich von Eschwege gelegen
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Lage und Verkehrslage:
Wohl rund 1,5 km nordöstlich der Ortsmitte von Neuerode in den Fluren "Auf dem Kirchhof" und "In der Kirchstelle" (hier mittig lokalisiert) gelegen
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Ersterwähnung:
1360
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Letzterwähnung:
1583
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Historische Namensformen:
- Dorringhayn (1360) [HStAM Bestand Urk. 115 Nr. 4]
- Dornhain (1451) [Schreibweise nach Archivregest HStAM Bestand Urk. 49 Nr. 1142]
- Dornhagen, der (1462) [HStAM Bestand Urk. 14 Nr. 4914]
- Dornhagen (1583) [HStAM Bestand Urk. 5 Nr. 1021]
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Bezeichnung der Siedlung:
- Wüstenunge (1451)
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Koordinaten:
Gauß-Krüger: 3574577, 5677995
UTM: 32 U 574474 5676163
WGS84: 51.231982° N, 10.066677° O OpenLayers - Statistik ↑
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Ortskennziffer:
63600706001
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Einwohnerstatistik:
- 1441: wüst
- Verfassung ↑
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Altkreis:
Eschwege
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Gericht:
- Besitz ↑
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Grundherrschaft und Grundbesitzer:
- 1360 verpfändet Bertold von der Nesse seinen Besitz an Holz und Feld zu Dornhain für 4 1/2 Mark an Reinhard von Netra.
- 1441 erhalten die von Dörnberg die Wüstung Dornhain zu hessischem Lehen.
- 1462 kommt der Dornhagen als Lehen an die von Eschwege. Diese verkaufen ihn dann 1498 an die von Boyneburg-Hohenstein. Das Kurfürstentum Mainz erhebt Ansprüche auf die Zugehörigkeit von Dornhain zum eichsfeldischen Kella. Im Vergleich von 1583 zwischen Kurmainz und denen von Boyneburg-Hohenstein wird der Dornhagen der Hute halber in zwei gleiche Teile versteint.
- Kirche und Religion ↑
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Ortskirchen:
- Die Wüstungsfluren tragen die Namen "Auf dem Kirchhof" und "In der Kirchstelle".
- Nachweise ↑
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Literatur:
- 1000 Jahre Neuerode, S. 30
- Historisches Ortslexikon Kurhessen, S. 97
- Zitierweise ↑
- „Dornhain, Werra-Meißner-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/5380> (Stand: 29.4.2024)

