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Portrait

Johann Adam Freiherr von Ickstatt
(1702–1776)

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Ickstatt, Johann Adam Freiherr von [ID = 26628]

* 6.1.1702 Vockenhausen, † 17.8.1776 Waldsassen (Oberpfalz), Begräbnisort: Ingolstadt, katholisch
Prof. Dr. jur. – Politiker, Hochschullehrer
Andere Namen | Wirken | Familie | Nachweise | Leben | Zitierweise
Andere Namen

Geburtsname:

Ickstatt, Johann Adam

Wirken

Werdegang:

  • Schulbildung in Eppstein, Oberursel, Mainz und Paris
  • 1719-1721 Militärdienst
  • dann Privatlehrer in England
  • ab 1725 Studium der Mathematik und Philosophie (in Marburg bei Christian Wolff) und 1729 Studium der Rechte an der Universität Mainz
  • ab 1730 Professor der Rechte an der Universität Würzburg
  • ab 1741 in München als Erzieher des späteren Kurfürsten Max III. Joseph sowie Berater des Kaisers und mehrerer Landesherren
  • 1742 böhmischer Adelsstand, 1745 Reichsfreiherrnstand
  • ab 1746 Professor der Rechte an der Universität Ingolstadt, als Universitätsrektor mit deren Reform beauftragt, Wirklicher Geheimer Rat
  • ab 1745 auch wieder in München als Berater des Kurfürsten, vor allem in Fragen der Kirchenhoheit
  • einer der Bahnbrecher der katholischen Aufklärung und Reformpolitik Bayerns (Renkhoff S. 355)
  • er gilt als Gründer des bayerischen Realschulwesens

Netzwerk:

Lebensorte:

  • Eppstein; Oberursel; Marburg; München
Familie

Vater:

Ickstatt, Georg, Hammerschmied und Eisenhändler in Vockenhausen

Mutter:

N.N., Maria Magdalena, 1684/85-1761

Partner:

  • Weinbach, Maria Magdalena Theresia, (⚭ Würzburg 1731) Witwe des N.N. Koch, Geburtsname unsicher

Verwandte:

Nachweise

Quellen:

Literatur:

Zitierweise
„Ickstatt, Johann Adam Freiherr von“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/118555308> (Stand: 17.8.2026)