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Hessische Biografie

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Portrait

Wilhelm Hermann Karl Victor von Blume
(1867–1927)

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Blume, Wilhelm Hermann Karl Victor von [ID = 9791]

* 9.5.1867 Berlin, † 2.10.1927 Schloss Horneck (bei Gundelsheim), Begräbnisort: Berlin, evangelisch
Prof. Dr. jur. – Jurist, Professor, Parlamentarier
Andere Namen | Wirken | Familie | Nachweise | Leben | Zitierweise
Wirken

Werdegang:

  • Studium der Rechtswissenschaften an den Universitäten Marburg, Berlin und Göttingen
  • 28.6.1890 Referendarexamen am Oberlandesgericht Celle
  • 1.8.1892 Promotion zum Dr. jur. an der Universität Göttingen
  • 26.6.1894 Habilitation für römisches Zivilrecht an der Universität Göttingen
  • 12.10.1895 mit der Abhaltung romanistischer Vorlesungen an der Universität Marburg vertretungsweise beauftragt
  • 15.1.1896 außerordentlicher Professor für römisches Recht in Marburg; Vorlesungen über Pandekten, Institutionen, römische Rechtsgeschichte, deutsches bürgerliches Recht und Zivilprozesspraktikum
  • 1.10.1898 ordentlicher Professor an der Universität Rostock
  • 1900 ordentlicher Professor an der Albertus-Universität Königsberg
  • 23.3.1904 zum 1.4.1904 nach Halle versetzt
  • 27.12.1911 Entlassung aus dem preußischen Staatsdienst auf eigenen Wunsch
  • 1.4.1912 ordentlicher Professor in Tübingen
  • 1916-1917 Rektor der Universität Tübingen
  • ab 1919 Mitglied der DDP
  • 1919 Regierungskommissar für die Beratung der Württembergischen Verfassung
  • 1.8.1922-1924 (als Nachfolger von Theodor Liesching) Mitglied des Württembergischen Landtags, dort Mitglied des Kirchenausschusses, des Staatsrechtlichen Ausschusses, des Bücherei- und des Schulausschusses; aus gesundheitlichen Gründen Verzicht auf weitere Kandidatur
  • Mitgründer und Vorstandsmitglied des Deutschen Auslands-Instituts Stuttgart
  • Vorstandsmitglied und zuletzt Ehrenmitglied der Dresdner Wirtschaftshilfe
  • ab 1923 Vorstand des Württembergischen Landesverbandes für Volksheimstätten und Bodenreform
  • Grabstätte auf dem Berliner Friedhof Nikolassee

Funktion:

  • Tübingen, Universität, Rektor, 1916/17

Studium:

  • Studium der Rechtswissenschaften in Marburg, Berlin und Göttingen

Akademische Qualifikation:

  • 1.8.1892 Promotion zum Dr. jur. in Göttingen
  • 26.6.1894 Habilitation in Göttingen für römisches Zivilrecht

Akademische Vita:

  • Göttingen, Universität / Juristische Fakultät / Römisches Recht / Privatdozent / 1894-1895
  • Marburg, Universität / Juristische Fakultät / Römisches Recht / außerordentlicher Professor / 1896-1898
  • Rostock, Universität / Juristische Fakultät / / ordentlicher Professor / 1898-1900
  • Königsberg, Universität / Juristische Fakultät / / ordentlicher Professor / 1900-1904
  • Halle, Universität / Juristische Fakultät / / ordentlicher Professor / 1904-1911
  • Tübingen, Universität / Juristische Fakultät / / ordentlicher Professor / 1912-1919

Akademische Ämter:

  • 1916/1917 Rektor der Universität Tübingen

Werke:

Lebensorte:

  • Marburg; Berlin; Göttingen; Celle; Rostock; Königsberg (Preußen); Halle an der Saale; Tübingen
Familie

Vater:

Blume, Wilhelm Hermann von, 1835-1919, seit 1888 im Adelsstand, General und Militärschriftsteller, Mitglied des Preußischen Staatsrates

Mutter:

Suffrian, Caroline, 1843-1917

Partner:

  • Seebach, Elisabeth Freiin von, 1870-1957
Nachweise

Literatur:

Bildquelle:

Wikipedia (via Wikimedia Commons: File:Wilhelm von Blume, Gemälde von Klipstein-Blass)

Zitierweise
„Blume, Wilhelm Hermann Karl Victor von“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/116208317> (Stand: 10.2.2025)