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Hessische Biografie
Weitere Informationen
GND-Nummer
117284009
Wenck, Friedrich August Wilhelm [ID = 3208]
- * 4.9.1741 Idstein, † 15.6.1810 Leipzig, evangelisch
Prof. – Professor, Historiker, Hofrat - Wirken ↑
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Werdegang:
- Gymnasium Idstein
- 1760-1763 stud. Erlangen
- 1763 Hofmeister des Grafen Friedrich Alexander von Schönberg in Dresden, Sohn des sächsischen Kanzlers Adolf Heinrich Graf von Schönberg
- 1766 Kollaborator am Paedagogium in Darmstadt
- 1768 auf Gellerts Empfehlung Hofmeister zweier Kinder des Herrn von Uetterodt
- 1770 Magister in Leipzig und Privatdozent für Universalgeschichte, Reichsgeschichte und Diplomatik
- 1771 ordentlicher Professor für Philosophie in Gießen
- 1780 Bacc. jur.
- 1780 Professor für Geschichte in Leipzig (Nachfolger von Johann Gottlob Böhme, 1717-1780) und Hofrat
- fünf mal Rektor der Universität Leipzig, mehrfach Prokanzler und Dekan
- seit 1799 Präsident der Jablinowski’schen Gesellschaft
- Herr der Rittergüter Beerendorf, Schenkenberg, zeitweise Petersrode (bei Delitzsch)
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Werke:
- Titel im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- Codex juris gentium recentissimi [Staatsverträge 1735-1772], 3 Bde., 1781, 1788, 1795
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Lebensorte:
- Idstein; Erlangen; Dresden; Darmstadt
- Familie ↑
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Vater:
Wenck, Johann Martin, 1704–1761, Lehrer des Paedagogiums zu Idstein, dann Rector und Hofbibliothekar zu Darmstadt
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Mutter:
Haberkorn, Maria Catharina, * Steinau an der Straße 1709, † Wiesbaden 1776, Heirat 1736, verheiratet II. Steinau an der Straße (?) mit Johann Philipp Stein, Assessor, Tochter des Georg Daniel Haberkorn, 1674-1709, Oberpfarrer in Steinau an der Straße und der Obristen- und Baumeisterstochter Margarethe Gertrud Müller, 1688-1769
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Partner:
- Schmidt, Johanna Luise*, Heirat 1781, Tochter des N.N. Schmidt, Direktor der fstl. Magdeburg. Regierung in Eisleben
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Verwandte:
- Wenck, Karl Friedrich Christian <Sohn>, 1784–1828, Dr. jur., Professor der Rechtswissenschaft in Leipzig
- Wenck, Helfrich Bernhard <Bruder>, 1739–1803, Lehrer, Rektor, Historiker
- Nachweise ↑
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Literatur:
- Allgemeine deutsche Biographie, Bd. 55, Leipzig 1910, S. 41 f. (Karl Wenck) und Bd. 44, 1898, S. 478 f. (Sohn, Karl Wenck)
- Renkhoff, Nassauische Biographie, 2. Aufl., Wiesbaden 1992, S. 861, Nr. 4704
- Diehl, Hassia Sacra 1, Friedberg 1921, S. 37
- F. W. Strieder, Grundlage zu einer hessischen Gelehrten- und Schriftsteller-Geschichte, Bd. 16, 1812, S. 524
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Bildquelle:
Wikimedia Commons (beschnitten)
- Zitierweise ↑
- „Wenck, Friedrich August Wilhelm“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/117284009> (Stand: 4.11.2025)
