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Historisches Ortslexikon
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- Kurfürstentum Hessen 1840-1861 – 30. Fritzlar
Galbecher Warte
-
Wüstung · 212 m über NN
Gemarkung Fritzlar, Gemeinde Fritzlar, Schwalm-Eder-Kreis
- Siedlung ↑
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Ortstyp:
Wüstung
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Lagebezug:
0,5 km südwestlich von Fritzlar
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Lage und Verkehrslage:
Flurname bey der Galbächer Warthe
Ehemalige mainzische Warte an der alten Landstraße Frankfurt - Kassel.
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Ersterwähnung:
1241
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Historische Namensformen:
- Galgberg (1241) (Demandt, Quellen Stadt Fritzlar, S. 222, Nr. 21)
- Galchberg (1252)
- Galchperch (1297)
- Galperg, am (1316)
- Galpergere, am (1323)
- Galgenberge, an dem (1454)
- Galberg, der (um 1580)
-
Bezeichnung der Siedlung:
- Wartturm
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Koordinaten:
Gauß-Krüger: 3518551, 5666082
UTM: 32 U 518470 5664255
WGS84: 51.129467° N, 9.263949° O OpenLayers - Statistik ↑
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Ortskennziffer:
63400502013
- Verfassung ↑
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Altkreis:
Fritzlar-Homberg
- Besitz ↑
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Grundherrschaft und Grundbesitzer:
- 1241: Erzbischof Siegfried von Mainz entsagt seinen Ansprüchen am Weinberg Galgenberg, desgleichen 1252, zugunsten Kloster Hardehausen.
- 1297: Erwerb und Bestimmung eines Ackers am Galgenberg zu einem Anniversar; desgleichen 1316.
- 1323: Dietrich von Sachsenhausen zahlt einen Zins von der ihm vom Kloster Haina verpachteten Hälfte eines Weinbergs am Galgenberg.
- 1407: Verkauf eines Weinbergs unter dem Galgenberg an einen Fritzlarer Kanoniker.
- Um 1450: Wartenwächter genannt.
- Nachweise ↑
-
Literatur:
- Zitierweise ↑
- „Galbecher Warte, Schwalm-Eder-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/4115> (Stand: 18.8.2023)

