Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen
Bitte beachten Sie: LAGIS hat eine neue Adresse: lagis.hessen.de. Für eine Übergangszeit stehen Ihnen ausgewählte Module über die bekannte Oberfläche zur Verfügung. Alle anderen sind über die neue Version des Informationssystems zugänglich. Bestehende Permalinks behalten ihre Gültigkeit und leiten bereits jetzt oder nach Abschluss aller Migrationsarbeiten automatisch auf das neue System um.

Hessische Biografie

Neue Suche
 
Portrait

Joseph Schneider
(1900–1986)

Symbol: Anzeigemodus umschalten Symbol: Anzeigemodus umschalten Symbol: Druckansicht

Weitere Informationen

GND-Nummer

1031585001

Schneider, Joseph [ID = 21189]

* 26.10.1900 Diedenhofen/Lothringen, † 7.6.1986 Bonn, katholisch
Dr. jur. h.c. – Jurist, Gerichtspräsident
Andere Namen | Wirken | Familie | Nachweise | Leben | Zitierweise
Wirken

Werdegang:

  • Besuch des Gymnasiums in Diedenhofen
  • bis 1922 Studium der Rechts- und der Staatswissenschaften in Bonn, Würzburg und München
  • 1922 Gerichtsreferendar in Köln
  • danach Regierungsreferendar in Trier
  • 1927 Große Staatsprüfung
  • anschließend Regierungsassessor beim Landrat in Köln und beim Oberpräsidenten der Rheinprovinz in Koblenz
  • 1931-1935 Hilfsarbeiter im preußischen Ministerium des Innern
  • 1935 Dezernent beim Regierungspräsidenten in Aachen
  • 1936-1939 ständiges Mitglied beim Reichsversicherungsamt, beschäftigte sich dort mit Fragen der Unfallversicherung
  • 1939 Referent für die gesamte Sozialversicherung beim Reichsprotektor in Böhmen und Mähren
  • seit 1942 Leiter der Abteilung Sozialversicherung und Sozialversorgung im Ministerium für Wirtschaft und Arbeit in Prag
  • 1947-1950 Oberkreisdirektor in Olpe
  • 1950-1954 Leiter der Abteilung I des Bundesministeriums für Arbeit, Ministerialdirektor
  • seit 1952 Vorstandsmitglied der Bundesanstalt für Arbeitsvermittlung und Arbeitslosenversicherung in Nürnberg
  • 1954-1968 Präsident des Bundessozialgerichts in Kassel
  • Mitarbeiter in der Deutschen Zentrale für Fremdenverkehr
  • Vorstandsmitglied (seit 1961 Vorsitzender) der Juristischen Gesellschaft zu Kassel
  • Dr. jur. h.c. der Universität Göttingen
  • Träger des Großen Verdienstkreuzes mit Stern und Schulterband
  • Träger der goldenen Ehrenplakette des Verbandes der Kriegsbeschädigten, Kriegshinterbliebenen und Sozialrentner Deutschlands

Lebensorte:

  • Diedenhofen/Lothringen; Bonn; Würzburg; München; Köln; Trier; Koblenz; Aachen; Prag; Kassel
Familie

Vater:

Schneider, Philipp

Mutter:

Keldenich, N.N.

Partner:

  • Wulff, Cäthe, (⚭ 1929) † 1980
Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Schneider, Joseph“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/1031585001> (Stand: 7.6.2026)