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Hessische Biografie
Weitere Informationen
GND-Nummer
118761838
Schröder, Edward Karl Wladimir [ID = 11001]
- * 18.5.1858 Witzenhausen, † 9.2.1942 Göttingen, Begräbnisort: Marburg, evangelisch-reformiert
Prof. Dr. phil. – Mediävist, Germanist, Professor - Andere Namen ↑
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Weitere Namen:
- Schroeder, Edward* Karl Wladimir
- Schröder, Eduard* Karl Wladimir
- Schroeder, Eduard* Karl Wladimir
- Wirken ↑
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Werdegang:
- Besuch des Lyceum Fridericianum in Kassel
- 1876-1877 und 1879-1881 Studium der Gemanistik, Anglistik und Sprachwissenschaft in Straßburg, 1877-1879 in Berlin
- 17.2.1881 Promotion zum Dr. phil. in Straßburg
- 1.1883 Habilitation in Göttingen
- 11.1885 umhabilitiert nach Berlin
- 1.1887 außerordentlicher Professor an der Universität in Berlin
- 1.4.1889 ordentlicher Professor der deutschen Sprache und Literatur an der Universität Marburg
- 10.4.1889 Direktor des germanistischen Seminars an der Universität Marburg
- ab 1890 mit Gustav Roethe Herausgeber der Zeitschrift für deutsches Altertum
- 1895 Dekan der Philosophischen Fakultät der Universität Marburg
- 2.7. zum 1.10.1902 Versetzung nach Göttingen als Nachfolger Roethes
- Mitdirektor des Seminars für deutsche Philologie
- 1906/07 Prorektor der Universität Göttingen
- 28.8.1907 Geheimer Regierungsrat
- seit 1908 Leitung der neu gegründete Zentralsammelstelle des Deutschen Wörterbuchs in Göttingen
- seit 1912 korrespondierendes Mitglied der Preußischen Akademie der Wissenschaften
- 12.8.1914-9.11.1918 im Heeresdienst
- 1914-1916 Kriegseinsatz in Flandern
- 1917 Sekretär der Gesellschaft der Wissenschaften in Göttingen
- 1922 Wahl zum auswärtigen Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften
- 1926 Emeritierung, weitere Tätigkeit an der Universität Göttingen bis 1935
- 11.1933 Mitunterzeichner des Bekenntnisses der Professoren an den deutschen Universitäten und Hochschulen zu Adolf Hitler und dem nationalsozialistischen Staat
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Funktion:
- Marburg, Universität, Philosophische Fakultät, Dekan, 1895
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Studium:
- 1876-1877 Studium der Gemanistik, Anglistik und Sprachwissenschaft in Straßburg
- 1877-1879 in Berlin
- 1879-1881 in Straßburg
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Netzwerk:
- Wolff, Ludwig <Schüler>
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Akademische Qualifikation:
- 17.2.1881 Promotion zum Dr. phil. in Straßburg
- Januar 1883 Habilitation in Göttingen
- November 1885 umhabilitiert nach Berlin
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Akademische Vita:
- Göttingen, Universität / Philosophische Fakultät / Deutsche Sprache und Literatur / Privatdozent / 1883-1885
- Berlin, Universität / Philosophische Fakultät / Deutsche Sprache und Literatur / Privatdozent / 1885-1887
- Berlin, Universität / Philosophische Fakultät / Deutsche Sprache und Literatur / außerordentlicher Professor / 1887-1889
- Marburg, Universität / Philosophische Fakultät / Deutsche Sprache und Literatur / ordentlicher Professor / 1.4.1889-1.10.1902
- Göttingen, Universität / Philosophische Fakultät / Deutsche Sprache und Literatur / ordentlicher Professor / 1902-1926 (Emeritierung); weitere Tätigkeit bis 1935
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Akademische Ämter:
- 1895 Dekan der Philosophischen Fakultät der Universität Marburg
- 1906/07 Prorektor der Universität Göttingen
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Lebensorte:
- Kassel; Straßburg; Göttingen; Berlin; Marburg
- Familie ↑
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Vater:
Schröder, Carl, GND, * Witzenhausen 1829, † Witzenhausen 20.8.1893, evangelisch, Tabakfabrikant in Witzenhausen, Sohn des Wilhelm Schröder, 1808–1842, Tabakfabrikant und Tuchhändler in Witzenhausen, und der Emilie Heinrich, 1808–1879, aus Hannoversch Münden
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Mutter:
Plancke, Mathilde, 1833–1904, Tochter des Henrich Wilhelm Plancke, GND, 1774–1845, Rentmeister in Melsungen, und der Amalie Gertrude Wilhelmine Hozzel
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Partner:
- Röthe, Gertrud, (⚭ Graudenz (heute Grudziądz/Polen) 1887) 1863–1935, Tochter des Gustav Röthe, 1829–1901, Druckereibesitzer in Graudenz, und der Auguste Caroline Emilie Wilda, 1825–1904
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Verwandte:
- Schröder, Wigand <Sohn>, 1896–1969, Landwirt in Friedland
- Schröder, Eckart <Sohn>, 1899–1968, Dr.-Ing. in Krefeld
- Ahlhorn, Hilde <Tochter>, 1888–1973, aus Göttingen
- Schröder, Gisela <Tochter>, * Marburg 28.10.1889, † 1975 Atemtherapeutin in Bad Salzuflen
- Schröder, Ursula <Tochter>, 1901–1994, verheiratet I. mit Ulrich von Dassel, GND, 1897–1978, Dr. jur., Oberlandesgerichtsvizepräsident, 2) Otto Heinrich von der Gablentz, 1898–1972, Professor für politische Wissenschaft in Berlin
- Roethe, Gustav <Schwager>, 1859–1926, Professor für deutsche Sprache und Literatur in Göttingen und Berlin
- Nachweise ↑
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Quellen:
- HStAM Bestand 915 Nr. 5570 (Marburg, Geburtsnebenregister, 1889, Nr. 492)
- HStAM Bestand 923 Nr. 7350 (Witzenhausen, Sterbenebenregister, 1893, Nr. 43)
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Literatur:
- Neue deutsche Biographie, Bd. 23, Berlin 2007, S. 559 f. (Dorothea Ruprecht)
- Schnack, Marburger Gelehrte in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, Marburg 1977, S. 454-462 (Ludwig Wolff)
- Gundlach, Catalogus professorum academiae Marburgensis 1, Von 1527 bis 1910, Marburg 1927, Nr. 902
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Bildquelle:
Wikipedia (via Wikimedia Commons: File:Edward schroeder, leicht beschnitten)
- Zitierweise ↑
- „Schröder, Edward Karl Wladimir“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/118761838> (Stand: 18.5.2026)
