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Portrait

Carl Friedrich Ludwig Nöllner
(1808–1877)

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GND-Nummer

117038415

Nöllner, Carl Friedrich Ludwig [ID = 8649]

* 14.12.1808 Darmstadt, † 24.8.1877 Harburg, evangelisch
Dr. phil. – Chemiker, Fabrikant
Andere Namen | Wirken | Familie | Nachweise | Leben | Zitierweise
Wirken

Werdegang:

  • Ausbildung zum Apotheker
  • Apothekengehilfe in Karlsruhe, Aachen, Altona (heute Hamburg), Pirna
  • 1836/37 Studium der Chemie bei Justus von Liebig
  • seit 1840 Mitinhaber der chemischen Fabrik Märklin & Comp. in Ödenwald zusammen mit Peter Zöppritz
  • 1844 Gründung einer Chemiefabrik im Schwarzwald
  • im Juli 1848 in Sachsen (Heirat)
  • 1849 Verlegung der Fabrik nach Hamburg
  • 1859 Gründung eines Konkurrenz-Unternehmens in Harburg, welches später an Thoerl & Heitmann überging
  • Chemiker und Aktionär bei der Firma Thoerl & Heitmann, Harburg
  • Bekannt geworden ist er als Mineraloge, Bryologe und durch seine Salpeterstudien, mit zahlreichen Geistesgrößen bekannt, darunter Alexander von Humboldt, Arthur Schopenhauer, Justus von Liebig.
  • Auf seinem Grabstein in Harburg findet sich die Inschrift: Hier lösen sich die letzten Glieder, / die in harmonischem Verein, / bedingten einst Dr. Karl Noellners Sein, / zu neuer Form sich bildend wieder. / Viel schuf im Leben er Kristalle / und Moos das jetzt auf Stein und Bein / von ihm gedeiht, trug er einst ein. / Verlor sich gern im Weltenalle / Oft rief er aus: „Nie kehrt es wieder, / das Leben, drum genießt es Brüder“

Lebensorte:

  • Karlsruhe; Aachen; Altona; Pirna
Familie

Vater:

Nöllner, Philipp Friedrich, 1766-1823, Archivar, Buchhändler

Mutter:

Hoppe, Dorothea Elisabeth, 1779-1851

Partner:

  • Linke, Pauline, * Pirna, † Harburg a.d.E. 1873

Verwandte:

  • Nöllner, Emil <Sohn>, † 1916, Kunstmaler, Architekt
  • Nöllner, Philipp Friedrich <Sohn>, 1852-1916, Kaufmann in Hamburg
  • Nöllner, Karl <Sohn>, Kaufmann in Brasilien
  • Nöllner, Alexander <Sohn>, Doktor der Philosophie, Lehrer in Zwickau
  • Werner, Pauline, geb. Nöllner <Tochter>, verheiratet mit Otto Werner, Lehrer in Kreuzberg (Schlesien)
Nachweise

Quellen:

  • Institut für Personengeschichte, Bensheim, Akte Nöllner.

Literatur:

Zitierweise
„Nöllner, Carl Friedrich Ludwig“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/117038415> (Stand: 14.12.2025)