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Portrait

Hermann Christian Tjaden
(1861–1952)

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GND-Nummer

102667249X

Tjaden, Hermann Christian [ID = 17306]

* 29.4.1861 Norden, † 8.4.1952 Bremen (Schwachhausen), evangelisch
Prof. – Arzt, Bakteriologe, Obermedizinalrat, Hygieniker
Andere Namen | Wirken | Familie | Nachweise | Leben | Zitierweise
Wirken

Werdegang:

  • Studium der Mathematik in Tübingen, dann Medizin in Göttingen
  • 1880 Mitglied einer Burschenschaft (später Burschenschaft Holzminda)
  • 1885-1896 Landarzt in Kelsterbach, Bakteriologe
  • 1892 medizinische Staatsprüfung
  • 1896 Kreisassistenzarzt in Gießen
  • 1900 Regierungsrat am Kaiserlichen Gesundheitsamt in Berlin (befasste sich mit Maul- und Klauenseuche und Methoden der Milcherhitzung)
  • 1901 Direktor des Hygienischen Instituts in Bremen und 1904 Geschäftsführer des Gesundheitsrates für den Senat in Bremen
  • 1902 Professor
  • 1911 Obermedizinalrat
  • 1926 Ruhestand
  • 1919/1920 Mitglied der verfassungsgebenden Bremer Nationalversammlung (DDP)

Lebensorte:

  • Tübingen; Göttingen; Kelsterbach; Gießen; Berlin; Bremen
Familie

Vater:

Tjaden, Anton Christian, Arbeiter in Norden

Mutter:

Reemsten, Ida Mina

Partner:

  • Dieckerhoff, Caroline, * Heeren, Westfalen, 1855, † Kelsterbach 20.3.1886
  • Stein, Elisabetha Katharina, (⚭ Schönberg bei Bensheim 30.7.1887) * König im Odw. 2.4.1856, † 1945, ein Sohn, zwei Töchter, Tochter des Johann Friedrich Stein, 1815-1898, Gfl. Erbach-Schönberg. Kammerrat, und der Charlotta Maria Luisa Buch, 1826-1887
Nachweise

Quellen:

Literatur:

Bildquelle:

Originalfoto von Hermann Schrader, selbst gescannt, Hermann Tjaden 1880, als gemeinfrei gekennzeichnet (beschnitten)

Zitierweise
„Tjaden, Hermann Christian“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/102667249X> (Stand: 29.4.2026)