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Hessische Biografie

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Portrait

Wilhelm Oechelhäuser
(1820–1902)

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Oechelhäuser, Wilhelm [ID = 24748]

* 26.8.1820 Siegen, † 25.9.1902 Eltville am Rhein, evangelisch
Dr. phil. h.c. – Unternehmer, Parlamentarier
Andere Namen | Wirken | Familie | Nachweise | Leben | Zitierweise
Wirken

Werdegang:

  • ab 1828 Besuch der Lateinschule Siegen
  • ab 1835 Lehrzeit in der väterlichen Papierfabrik und auf Auslandsreisen
  • Studium an der Universität Königsberg (Preußen)
  • 1848-1850 in Frankfurt am Main als Sekretär bzw. Assessor im Reichshandelsministerium
  • 1851 in Berlin
  • 1852-1856 Bürgermeister in Mülheim an der Ruhr
  • ab 1852 Mitglied des Preußischen Abgeordnetenhauses
  • 1857-1889 Leiter der Deutschen Cont.-Gas-Gesellschaft in Dessau
  • Initiator, Mitbegründer (1864) und Präsident der deutschen Shakespeare-Gesellschaft, Verdienste um die Werkausgabe, Übersetzung und Bühnenbearbeitung
  • 1878-1893 Mitglied des Deutschen Reichstages (Nationalliberale Partei)
  • 1889 Mitbegründer einer Versuchsanstalt für Gaskraftmaschinen
  • Geheimer Rat
  • 1893 Ehrendoktorwürde der Universität Erlangen
  • in Niederwalluf besaß er die Villa Belmonte

Werke:

Lebensorte:

  • Siegen; Königsberg (Preußen); Frankfurt am Main; Berlin
Familie

Vater:

Oechelhäuser, Johannes, 1787-1869, Fabrikant, Parlamentarier

Mutter:

Schenck, Marianne Charlotte, 1797-1831

Partner:

  • Reinbach, Emma, † 1876

Verwandte:

  • Oechelhäuser, Wilhelm Theodor Friedrich Adolph* von <Sohn>, GND, * Mülheim an der Ruhr 17.9.1852, † Dessau 3.6.1923, Architekt in Kassel, verheiratet Wiesbaden 5.10.1878 mit Auguste Wilhelmine Helene von Maaßen, * Berlin 2.4.1855
Nachweise

Quellen:

Literatur:

Zitierweise
„Oechelhäuser, Wilhelm“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/118735977> (Stand: 3.11.2025)