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Hessische Biografie
Weitere Informationen
GND-Nummer
1055313486
Mayer, Wilhelm [ID = 16102]
- * 29.5.1821 Köppern (bei Homburg), belegt 1886, evangelisch-lutherisch
Jurist, Landrat, Parlamentarier - Wirken ↑
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Werdegang:
- Frühjahr 1842 erstes juristisches Examen in Homburg (Landgraftum Hessen-Homburg)
- 25.5.1842 Vereidigung
- Frühjahr 1844 zweites Staatsexamen
- 24.9.1844 besoldeter Akzessist mit den Funktionen als Substitut eines Staatsprokurators als Notar in Meddersheim
- 8.2.1856 Amtsassessor beim Justizamt Homburg, Eintritt in den Richterstand
- 11.5.1858 Justizamtmann beim Justizamt Homburg
- 7.6.1864 Justizrat
- 7.12.1865 Geschäftsführender Dirigent beim Justizamt Homburg vor der Höhe
- 28.8.1866 Verwaltung des Kreisamtes Biedenkopf, 15.12.1867 kommissarische Verwaltung des Kreisamtes Biedenkopf
- 1867-1877 Mitglied des Preußischen Abgeordnetenhauses, zunächst bis Sommer 1868 für den Wahlkreis Wiesbaden 11: Biedenkopf, dann für den Wahlkreis Kassel 10 (Marburg) (konservativ, freikonservativ), 30.1.1871 Mandatsverlust aufgrund Ungültigkeitserklärung, wieder gewählt, 26.10.1877 ausgeschieden
- 22.3.1868 Übertragung des Landratsamtes des Kreises Marburg, 29.8.1868 Ernennung zum Königlich Preußischen Landrat
- 14.10.1870 kommissarischer Polizeidirektor in Straßburg
- 17.10.1870 kommissarische Leitung der politischen Polizei im Bezirk von Elsass-Lothringen
- 4.1872 Rückkehr nach Marburg auf eigenes Gesuch
- 8.10.1877-1886 kommissarischer Landrat des Kreises Adelnau in Ostrowo (Regierungsbezirk Posen, heute Ostrów Wielkopolski/Polen); Versetzung infolge Verurteilung zu einer Geldstrafe in erster und zweiter Instanz wegen Beleidigung politischer Gegner (Liberaler) in Stadt und Universität Marburg durch eine Schmähschrift
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Funktion:
- Preußen, Abgeordnetenhaus, Mitglied, 1867-1877
- Marburg, Landkreis, Landrat, 1868-1870
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Lebensorte:
- Homburg vor der Höhe; Meddersheim; Biedenkopf; Marburg; Straßburg; Ostrowo
- Nachweise ↑
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Quellen:
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Literatur:
- Klein, Leitende Beamte der allgemeinen Verwaltung in der preußischen Provinz Hessen-Nassau, Darmstadt/Marburg 1988, S. 171 f.
- Biographisches Handbuch für das preußische Abgeordnetenhaus 1867–1918, Düsseldorf 1988, Nr. 1484
- Zitierweise ↑
- „Mayer, Wilhelm“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/1055313486> (Stand: 29.5.2025)
