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Hessische Biografie
Weitere Informationen
GND-Nummer
104274654
Möbius, Martin [ID = 5071]
- * 7.12.1859 Leipzig, † 25.1.1946 Bad Homburg vor der Höhe, evangelisch
Prof. Dr. phil. – Botaniker, Professor - Andere Namen ↑
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Weitere Namen:
- Moebius, Martin
- Wirken ↑
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Werdegang:
- ab 1878 Studium der Naturwissenschaften und Chemie an den Universitäten Leipzig, Heidelberg und Berlin
- 1886 Assistent am Botanischen Institut in Heidelberg
- 1887 Habilitation
- 1891 außerordentlicher Professor an der Universität Heidelberg
- 1893-1914 Dozent für Botanik und Direktor des Gartens der Senckenbergischen Stiftung
- 1914-1928 Ordinarius für Botanik an der Universität Frankfurt am Main
- wandte sich nach der NS-Machtergreifung an den Frankfurter Oberbürgermeister Krebs mit den Bitte, gegen den „maßlosen Antisemitismus“ (zitiert nach Frankfurter Biographie, Bd. 2, S. 59) vorzugehen
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Lebensorte:
- Leipzig; Heidelberg; Berlin; Frankfurt am Main
- Familie ↑
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Vater:
Möbius, Paul, GND, * Leipzig 31.5.1825, † Friedrichroda 8.6.1889, Dr. phil., Oberschulrat
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Mutter:
Marezoll, Julie
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Partner:
- Loos, Anna* Barbara Julie, (⚭ Heidelberg 15.9.1893) * Heidelberg 23.11.1865, † Bad Homburg vor der Höhe 9.2.1948, evangelisch, Tochter des Johann Friedrich Samuel Loos, Baumeister, und der Pauline Werner
- Nachweise ↑
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Quellen:
- HStAM Bestand 908 Nr. 1602 (Bad Homburg v. d. Höhe, Sterbenebenregister, 1946, Nr. 42)
- HStAM Bestand 908 Nr. 1604 (Bad Homburg v. d. Höhe, Sterbenebenregister, 1948, Nr. 37)
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Literatur:
- Frankfurter Biographie, Bd. 2, Frankfurt am Main 1996, S. 59 (Reinhard Frost)
- Renkhoff, Nassauische Biographie, 2. Aufl., Wiesbaden 1992, S. 520, Nr. 2886
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Bildquelle:
Universitätsbibliothek Heidelberg, Martin Moebius (HeidICON 28880) (cropped), CC BY-SA 4.0 (Ausschnitt)
- Zitierweise ↑
- „Möbius, Martin“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/104274654> (Stand: 25.1.2026)
