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Portrait

Wittekind von Holzheim
(belegt 1230–1243)

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Weitere Informationen

GND-Nummer

1395407878

Holzheim, Wittekind von [ID = 20809]

belegt 1230–10.7.1243
Ritter, Burgmann
Biografischer Text

Biogramm bei Demandt, Personenstaat

Ritter, in Homberg/E. genannt [um 1230]1, begleitet Ende 1231 Landgraf Konrad IV. von Thüringen, als dieser die Stadt Landsberg zerstört2, bezeugt 1233 November 25 den in Marburg getroffenen Vergleich Landgraf Konrads IV. von Thüringen mit den Grafen Gottfried und Berthold von Ziegenhain wegen des Besitzes seines Vatersbruder Friedrich von Wildungen in Ziegenhain, Treysa und Staufenberg und das auf Grund dessen geschlossene Bündnis zwischen Landgraf und Grafen3. Wie um 1230 gehört Wittekind auch 1238 September 28 sicher der Homberger Burgmannschaft an4 und hat 1241 gemäß einer in Homberg/E. ausgestellten Urkunde die Vogtei in Mardorf inne5. Ob er zum Kreis der landgräflich thüringischen Amtsträger in Niederhessen gehört hat, ist allerdings nicht sicher, weil er nach Ausweis der Mainzer Heberolle aus den 40er Jahren des 13. Jahrhunderts auch sehr umfangreiche Einkünfte in Densberg und Werkel als erzbischöflich-mainzisches Burglehen in Fritzlar innehat6 und hier in Fritzlar schon 1220 Juni 17 und noch 1243 Juli 10 als Zeuge auftritt7.


  1. Franz, Haina I Nr. 56. – Vgl. auch Eckhardt, Margarethe von Hessen (HJL 20, 1970) S. 172. Er weist ihn der Ziegenhainer Ministerialität zu.
  2. G. Schenk zu Schweinsberg in QHV IV, 1910 S. 274 ff.
  3. Dobenecker, Reg. Thur. III Nr. 369.
  4. Franz, Haina I Nr. 100. Vgl. dazu Eckhardt a.a.O.
  5. Ebd. I Nr. 131.
  6. Demandt, Fritzlarer Rechtsquellen Nr. 27.
  7. Wyß, DO-UB I Nrr. 9, 72. Im letzteren Falle wird er zusammen mit Konrad von Elben als Zeuge genannt.

Literatur