Bitte beachten Sie: LAGIS hat eine neue Adresse: lagis.hessen.de. Für eine Übergangszeit stehen Ihnen ausgewählte Module über die bekannte Oberfläche zur Verfügung. Alle anderen sind über die neue Version des Informationssystems zugänglich. Bestehende Permalinks behalten ihre Gültigkeit und leiten bereits jetzt oder nach Abschluss aller Migrationsarbeiten automatisch auf das neue System um.
Historisches Ortslexikon
- Messtischblatt
- 5020 Gilserberg
- Moderne Karten
- Kartenangebot der Landesvermessung
- Topografische Karten
- KDR 100, TK25 1900 ff.
Vockenrode
-
Wüstung · 286 m über NN
Gemarkung Jesberg, Gemeinde Jesberg, Schwalm-Eder-Kreis
- Siedlung ↑
-
Ortstyp:
Wüstung
-
Lagebezug:
Etwa 8 km nordwestlich von Treysa.
-
Lage und Verkehrslage:
Am Süd-Rand von Jesberg; Flurname Am Fockeroth
-
Ersterwähnung:
1250
-
Historische Namensformen:
- Vockenrode (1250) (Klosterarchive 5: Kloster Haina, Band 1 Nr. 183)
- Vackerade (1276)
- Fockenrode, in (1314) [XVI]
- Fuckenrode (1364)
- Vockenrade (1448)
- Fogkenrade, zcu (1477)
- Vockerode, zu (1537)
- Vockenrode, die beiden (1575/85)
- Fohckenrode (1584)
- Fockenrodt (1585)
- Vockeroda, vorm (1598)
- Volckenrode (1598)
- Vockenrodt, fordere, hintere (1613)
- Vonkenrode (1691)
- Vockenroth (1708)
- Fockenroth, auf dem (1911)
-
Bezeichnung der Siedlung:
- 1575/85: Gehölz.
- 1592: Feldmark.
- 1708: ein trocken Bergchen.
-
Siedlungsplätze innerhalb der Gemarkung:
- wird im Bilsteiner Salbuch von 1498 mehrfach genannt. Reimer vermutet in Schilderoide einen Flurnamen (Historisches Ortslexikon Kurhessen, S. 424).
-
Koordinaten:
Gauß-Krüger: 3510190, 5650774
UTM: 32 U 510112 5648954
WGS84: 50.992076° N, 9.144081° O OpenLayers - Statistik ↑
-
Ortskennziffer:
63401004014
- Verfassung ↑
-
Altkreis:
Fritzlar-Homberg
-
Gericht:
- 1575/85: Gericht Jesberg
- Besitz ↑
-
Grundherrschaft und Grundbesitzer:
- 1314: Werner von Westerburg übergibt seine Güter zu Vockenrode an Ludwig von Linsingen.
- 1413: Die von Westerburg verkaufen Güter zu Vockenrode an die von Linsingen.
- 1575/85: Gehölz. Vockenrode 3 Viertel Hessen, 1 Viertel Linsingen.
-
Zehntverhältnisse:
1276: Graf Ludwig von Ziegenhain übereignet dem Kloster Haina die von ihm lehnsrührige Hälfte des Zehnten zu Vockenrode, die ihm die Gebrüder von Marburg aufgelassen haben.
1403: Stift Fritzlar belehnt Otto von Trugelnrode mit Zehnten zu Vockenrode.
1448: Stift Fritzlar belehnt die von Linsingen mit Zehnten zu Vockenrode; folgend Belehnungen bis 1691.
-
Ortsadel:
1250.
- Nachweise ↑
-
Literatur:
- Historisches Ortslexikon Fritzlar-Homberg, S. 309.
- Landau, Beschreibung der wüsten Ortschaften. Ausg. 1858, S. 141 f.
- Historisches Ortslexikon Kurhessen, S. 483.
- O. Meyer, 1000 Jahre Hundshausen 969-1969 (1969) S. 17.
- Festschrift Bürgerhaus Jesberg (1974) S. 22.
- Zitierweise ↑
- „Vockenrode, Schwalm-Eder-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/4307> (Stand: 22.11.2023)

