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Historisches Ortslexikon
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- 5123 Niederaula
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- KDR 100, TK25 1900 ff.
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- Kurfürstentum Hessen 1840-1861 – 65. Niederaula
Götzerode
-
Wüstung · 272 m über NN
Gemarkung Kerspenhausen, Gemeinde Niederaula, Landkreis Hersfeld-Rotenburg
- Siedlung ↑
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Ortstyp:
Wüstung
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Lagebezug:
7,5 km südwestlich von Bad Hersfeld
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Lage und Verkehrslage:
1 km südsüdöstlich der Ortsmitte von Kerspenhausen in der Flur "Im Götzenrod" (mundartlich: "Em Getzerod") am "Götzeroder Berg"
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Ersterwähnung:
1359
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Siedlungsentwicklung:
Wüst vor 1610, aber zu Anfang des 19. Jahrhunderts wieder aufgebaut und in den 1850er Jahren wieder verlassen
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Historische Namensformen:
- Gezinrade (1359) [HStAM Best. Urk. 57 Nr. 27]
- Gezerade (1461) [HStAM Best. Urk. 57 Nr. 100]
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Koordinaten:
Gauß-Krüger: 3546744, 5630257
UTM: 32 U 546651 5628444
WGS84: 50.805854° N, 9.662077° O OpenLayers - Statistik ↑
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Ortskennziffer:
63201503003
- Verfassung ↑
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Verwaltungsbezirk:
- 1747: Landgrafschaft Hessen-Kassel, Fürstentum Hersfeld, Amt Niederaula
- 1814-1821: Kurfürstentum Hessen, Fürstentum Hersfeld, Amt Niederaula (zuletzt Landgericht Hersfeld)
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Altkreis:
Hersfeld
- Besitz ↑
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Grundherrschaft und Grundbesitzer:
- 1359 bestätigt der Abt von Hersfeld als Provisor des Klosters Johannesberg, dass der Prediger Bertold zu Asbach dem besagten Kloster bei seinem Tod zum Heil seiner und seiner Eltern Seelen alle Gefälle und Güter samt Zubehör in Götzerode gestiftet hat. 1461 bekennt der Dekan des Klosters St. Johannesberg bei Hersfeld, dass er den Berthold Mehme und seine Frau Else mit einem freien Hof samt Zubehör in Kerspenhausen belehnt hat, welchen die beiden für 12 Gulden von Hermann Fere aus Götzerode erworben haben und welcher von dem Kloster St. Johannesberg zu Lehen geht.
- Nachweise ↑
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Literatur:
- Ziegler, Reichsabtei Hersfeld, S. 163
- Historisches Ortslexikon Kurhessen, S. 177
- Zitierweise ↑
- „Götzerode, Landkreis Hersfeld-Rotenburg“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/3506> (Stand: 1.12.2025)

