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Historisches Ortslexikon
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- KDR 100, TK25 1900 ff.
Rockeshausen
-
Wüstung · 361 m über NN
Gemarkung Ederbringhausen, Gemeinde Vöhl, Landkreis Waldeck-Frankenberg
- Siedlung ↑
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Ortstyp:
Wüstung
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Lagebezug:
11 km nordöstlich von Frankenberg
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Lage und Verkehrslage:
Flurname Im Rockeshausen
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Ersterwähnung:
1016
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Historische Namensformen:
- in Ratverkeshuson (1016) [Urkundenbuch Stadt Worms Band 1, S. 35-37, Nr. 45 = Baur, Hessische Urkunden 1, S. 855-857, Nr. 1275]
- Rokeshusen (1305) [HStAM Bestand Urk. 81 Nr. 28]
- Rockshusen (1570)
- Rockelshausen; Rockshausen (1587)
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Bezeichnung der Siedlung:
- predium (1016)
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Koordinaten:
Gauß-Krüger: 3491280, 5667820
UTM: 32 U 491209 5665993
WGS84: 51.145322° N, 8.874331° O OpenLayers - Statistik ↑
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Ortskennziffer:
63501905007
- Verfassung ↑
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Verwaltungsbezirk:
- 1016: Hessengau (in pago Hassia situm)
- Gericht(e) Viermünden.
- 1305: Herrschaft Itter
- 1393: nicht genannt
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Altkreis:
Frankenberg
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Gericht:
- 1016: Gericht Viermünden
- Besitz ↑
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Grundherrschaft und Grundbesitzer:
- Bischof Burchard von Worms schenkte 1016 dem Kloster Nonnenmünster bei Worms seine Güter in Rockeshausen. 1305 verzichtet Hysford von Bochmare zu Gunsten Herrn Heinrichs von Itter auf seine itterischen Lehen zu Bochmar, Opoweshusen, Rokeshusen und Hademanneshusen und verpfändet ihm seinen übrigen Besitz in diesen Orten für 40 Mark Denare.
- Nachweise ↑
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Literatur:
- Historisches Ortslexikon Kurhessen, S. 391-392,
- Weiss, Gerichtsverfassung in Oberhessen, S. 178,
- Zitierweise ↑
- „Rockeshausen, Landkreis Waldeck-Frankenberg“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/1375> (Stand: 27.3.2026)

