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KDR 100, TK25 1900 ff.

Neuensüß

Wüstung · 359 m über NN
Gemarkung Nentershausen, Gemeinde Nentershausen, Landkreis Hersfeld-Rotenburg 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Wüstung

Lagebezug:

15 km östlich von Rotenburg an der Fulda

Lage und Verkehrslage:

Im oberen Hersfelder Grund südöstlich von Nentershausen unmittelbar nördlich eines Teichs. Im Bereich eines älteren, noch an dem quer durchs Tal verlaufenden früheren Damm erkennbaren Teichs im Wiesengelände. Der alte Teich ist in der frühneuzeitlichen Überlieferung als "Neuensüßer Teich" belegt. Hüttenlehm und hochmittelalterliche Keramikscherben

Ersterwähnung:

1357

Siedlungsentwicklung:

1375 angeblich verbrannt und noch 1597 wüst.

Historische Namensformen:

Bezeichnung der Siedlung:

  • Guhtt (1357)
  • forwerg (1428)

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3568390, 5652920
UTM: 32 U 568289 5651098
WGS84: 51.007397° N, 9.973359° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

63201304019

Verfassung

Altkreis:

Rotenburg

Herrschaft:

1357 verkaufen die Brüder Hermann, Heimbrecht und Heinrich von Boyneburg ihr Gut Neuensüß an die Brüder Helmrich und Thilo von Baumbach. Es wird um 1600 als Hersfelder Lehen zum Gericht Tannenberg gerechnet. Lehensurkunden bzw. -reverse an die von Baumbach 1428, 1485, 1521, 1606.

Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Neuensüß, Landkreis Hersfeld-Rotenburg“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/3800> (Stand: 21.8.2025)