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KDR 100, TK25 1900 ff.

Rodersen

Wüstung · 242 m über NN
Gemarkung Hofgeismar, Gemeinde Hofgeismar, Landkreis Kassel 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Wüstung

Lagebezug:

3,5 km nordöstlich von Hofgeismar

Lage und Verkehrslage:

Beim Rödderhof 3,5 km nordöstlich von Hofgeismar

Ersterwähnung:

1020

Siedlungsentwicklung:

Das Dorf fiel vermutlich noch im 14. Jahrhundert wüst.

Historische Namensformen:

Bezeichnung der Siedlung:

  • Dorf (1345/46, 1423)

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3529995, 5708086
UTM: 32 U 529909 5706243
WGS84: 51.506522° N, 9.430954° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

63301304050

Verfassung

Altkreis:

Hofgeismar

Herrschaft:

1345/46 erhebt Erzbischof Heinrich von Mainz Klage gegen Landgraf Heinrich II. u.a. wegen zugefügten Schadens in Rodersen und fordert 150 Mark Schadenersatz.

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer:

  • 1272 verkaufte Rudolph von Dassel die Grafschaft, zu der auch Rodersen gehörte, an das Erzbistum Mainz.
  • Die Herren von Schöneberg haben im 13. und 14. Jahrhundert Güter und den Zehnten in Rodersen als Lehen an Bürger und Burgmannen in Hofgeismar ausgetan.
  • 1348 verkauft Johannes von Lebbeke 1/2 Mark Pfennige Pension dem Hildebrand von Gandra, Priester von Geismar, und seinem Bruder Bertold, Bürger ebendort, für 5 Mark Pfennige an den 2 Hufen in Rodersen, die er von dem Conrad von Schöneberg zu Lehen hat, behält aber sich und seinen Erben vor, diese Einkünfte jährlich zwischen Martini und Lichtmeß zurückkaufen zu können.
  • 1423 geben die von Haldessen, welche Rodersen als Lehen haben, an die von Schöneberg zurück.
Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Rodersen, Landkreis Kassel“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/2914> (Stand: 7.11.2022)