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Historisches Ortslexikon

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Messtischblatt
5121 Schrecksbach

Melshausen

Wüstung
Gemarkung Riebelsdorf, Gemeinde Neukirchen, Schwalm-Eder-Kreis 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Wüstung

Lagebezug:

Genaue Lage unbekannt; wohl in der Gemarkung von Riebelsdorf aufgegangen.

Ersterwähnung:

1260

Letzterwähnung:

1260-1305

Siedlungsentwicklung:

Zwischen 1260/1305 wüst.

Historische Namensformen:

Bezeichnung der Siedlung:

  • solitudo 1305 (Klosterarchiv VI Nr. 71)
Statistik

Ortskennziffer:

63401706003

Einwohnerstatistik:

  • Zwischen 1260/1305 wüst.
Verfassung

Altkreis:

Ziegenhain

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer:

  • 1260 verkaufen die von Rückershausen ihre Eigengüter in Melshausen Kloster Haina, behalten sich aber auf Lebenszeit eine jährliche Rente vor.
  • 1305 verkaufen die Waltvogel Kloster Haina ihre Güter in Riebelsdorf und in der Wüstung Melshausen und Hockenhausen.
  • 1316 verkaufen die Priester Berthold und Heinrich Lendorfer Haina ihre Güter in der Wüstung Melshausen.
  • 1343 verzichtet Kloster Hersfeld gegenüber Haina auf die von den genannten Priestern erkauften Güter. Haina soll jedoch künftig keine weiteren hersfeldischen Einkünfte und Güter ohne vorherige Zustimmung erwerben.
  • Der Besitz der Lendorfer war vor 1343 Zubehör der hersfeldischen Villikation Zella (vgl. Klosterarchiv VI Nr. 521).
  • 1293 verzichten die Söhne eines gewissen Herbert gegenüber Kloster Immichenhain auf ihre Ansprüche wegen des Gutes zu Melshausen, das ihr Vater ehemals in Besitz hatte.
  • 1360/67 hat Kloster Immichenhain Einkünfte von 3 Allodien zu Melshausen (S 635 ZU IIa).
Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Melshausen, Schwalm-Eder-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/4671> (Stand: 15.3.2016)