Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen
Bitte beachten Sie: LAGIS hat eine neue Adresse: lagis.hessen.de. Für eine Übergangszeit stehen Ihnen ausgewählte Module über die bekannte Oberfläche zur Verfügung. Alle anderen sind über die neue Version des Informationssystems zugänglich. Bestehende Permalinks behalten ihre Gültigkeit und leiten bereits jetzt oder nach Abschluss aller Migrationsarbeiten automatisch auf das neue System um.

Historisches Ortslexikon

Neue Suche
 
Übersichtskarte Hessen
Messtischblatt
5617 Usingen
Moderne Karten
Kartenangebot der Landesvermessung
Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff.
Historische Karten
Herzogtum Nassau 1819 – 29. Usingen

Michelbach

Stadtteil · 386 m über NN
Gemeinde Usingen, Hochtaunuskreis 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Dorf

Lagebezug:

17,5 km nordwestlich von Bad Homburg.

Lage und Verkehrslage:

Der Ort liegt 4,3 km nördlich von Usingen.

Siedlungsentwicklung:

Der Ort musste im Dreißigjährigen-Krieg aufgegeben werden und wurde 1699 von Eschbach aus neu besiedelt.

Historische Namensformen:

Siedlungsplätze innerhalb der Gemarkung:

Burgen und Befestigungen:

  • Der Ort musste im Dreißigjährigen-Krieg aufgegeben werden und wurde 1699 von Eschbach aus neu besiedelt.

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3466866, 5582068
UTM: 32 U 466805 5580275
WGS84: 50.373603° N, 8.533182° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

434011040

Flächennutzungsstatistik:

  • 1885 (Hektar): 239, davon 108 Acker (= 45.19 %), 5 Wiesen (= 2.09 %), 106 Holzungen (= 44.35 %)
  • 1961 (Hektar): 253, davon 124 Wald (= 49.01 %)

Einwohnerstatistik:

  • 1885: 102, davon 102 evangelisch (= 100.00 %), 0 katholisch
  • 1961: 168, davon 137 evangelisch (= 81.55 %), 24 katholisch (= 14.29 %)
  • 1970: 169

Diagramme:

Michelbach: Einwohnerzahlen 1834-1967

Datenquelle: Historisches Gemeindeverzeichnis für Hessen: 1. Die Bevölkerung der Gemeinden 1834-1967.
Wiesbaden : Hessisches Statistisches Landesamt, 1968.

Verfassung

Verwaltungsbezirk:

  • 1787: Fürstentum Nassau-Usingen, Oberamt oder Grafschaft Usingen
  • 1806: Herzogtum Nassau, Amt Usingen, Kirchspiel Eschbach
  • 1816: Herzogtum Nassau, Amt Usingen
  • 1849: Herzogtum Nassau, Verwaltungsbezirk VII (Kreisamt Idstein)
  • 1854: Herzogtum Nassau, Amt Usingen
  • 1867: Königreich Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, Obertaunuskreis
  • 1886: Königreich Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, Landkreis Usingen
  • 1932: Freistaat Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, Obertaunuskreis
  • 1933: Freistaat Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, Kreis Usingen
  • 1945: Groß-Hessen, Regierungsbezirk Wiesbaden, Kreis Usingen
  • 1946: Land Hessen, Regierungsbezirk Wiesbaden, Kreis Usingen
  • 1968: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Kreis Usingen
  • 1972: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Hochtaunuskreis

Altkreis:

Usingen

Gericht:

  • Ab dem 15. bis zum Anfang des 18. Jahrhunderts dem Gericht Grävenwiesbach gehörig.
  • 1816: Amt Usingen
  • 1849: Justizamt Usingen
  • 1854: Justiz- und Verwaltungsamt Usingen
  • 1867: Amtsgericht Usingen

Gemeindeentwicklung:

Am 31.12.1971 erfolgte im Zuge der hessischen Gebietsreform die Eingliederung von Kransberg, Michelbach, Usingen und Wernborn die neu gebildete Stadtgemeinde Usingen.

Kirche und Religion

Pfarrzugehörigkeit:

Ab 1277 zur Pfarrei Bleidenstadt gehörig.

Kirchliche Mittelbehörden:

Zum Mainzer Archidiakonat St. Peter, Dekanat Kastel gehörig.

Kultur

Sprachgeschichte (Quellenfaksimiles):

Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Michelbach, Hochtaunuskreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/11388> (Stand: 16.10.2018)