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Hessische Biografie
Schaab, Adam [ID = 16874]
- * 30.10.1879 Wörth am Main, † 27.2.1958 Meerholz (Gelnhausen), dissidentisch; evangelisch
Kaufmännischer Angestellter, Kommunalpolitiker - Wirken ↑
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Werdegang:
- 1899 Übersiedelung aus Unterfranken nach Hessen
- als Kassierer und kaufmännischer Angestellter bei der Frankfurter Großmarkthalle beschäftigt
- 1924-1928 Deputationsmitglied und Bürgerschaftsvertreter
- 1928-1933 Mitglied des Frankfurter Stadtparlaments (SPD), dort Mitglied im Rechtsausschuss, Hauptausschuss, Wirtschaftspolitischen Ausschuss sowie in mehreren Deputationen
- wegen seiner Tätigkeit als sozialdemokratischer Funktionär am Arbeitsplatz umstritten
- April 1933 Entlassung nach Drohungen durch die SA, danach erwerbslos
- 3.1933 nach Wiederwahl bei der Kommunalwahl erneute Einführung mit Wahl in verschiedene Deputationen
- 31.8.1933 Ausschluss von der Ausübung des Mandats
- 18.2.1934 Eintritt in die evangelische Kirche
- 1943-1945 nach Bombenschaden Evakuierung nach Wörth am Main, dadurch möglicherweise einer Verhaftung durch SA bzw. Gestapo entgangen
- ab 9.1945 beim Landesernährungsamt beschäftigt
- 1949 Ruhestand
- 1953 Anerkennung als Verfolgter im Sinne des Entschädigungsgesetzes
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Funktion:
- Frankfurt am Main, Stadtverordnetenversammlung, Mitglied (SPD), 1928-1933
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Lebensorte:
- Frankfurt am Main; Wörth am Main
- Familie ↑
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Vater:
Schaab, Franz, Steinbruchbesitzer
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Mutter:
Schramm, Anna Maria
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Partner:
- Seller, Friederike Helene, (⚭ Frankfurt am Main 4.3.1916) * Frankfurt am Main 14.3.1890, † Oberursel 19.7.1960, Kontoristin, Tochter des Johann Kaspar Seller, Privatmann, und der Barbara Mai
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Verwandte:
- Schaab, Kurt <Sohn>, * 26.5.1907
- Schaab, Ilse <Tochter>, * 29.7.1913
- Schaab, Gerhardt <Sohn>, * 28.6.1920
- Nachweise ↑
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Quellen:
- HStAM Bestand 903 Nr. 9860 (Standesamt Frankfurt am Main V: Heiratsregister (Einträge 1–295) 3.1.1916–11.6.1916), Nr. 114)
- HStAM Bestand 913 Nr. 3944 (Meerholz, Sterbenebenregister, 1958, Nr. 54)
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Literatur:
- Bermejo, Die Opfer der Diktatur. Frankfurter Stadtverordnete und Magistratsmitglieder als Verfolgte des NS-Staates, Frankfurt am Main 2006, S. 305 ff.
- Zitierweise ↑
- „Schaab, Adam“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/bio/id/16874> (Stand: 27.2.2026)
