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Hessische Biografie
Weitere Informationen
GND-Nummer
116203501
Plagge, Martin Wilhelm [ID = 23513]
- * 13.4.1794 Aurich, † 7.6.1845 Aachen
Prof. Dr. med. – Pharmakologe, Professor - Wirken ↑
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Werdegang:
- Gymnasium Aurich
- 1811 Studium der Medizin an den Universitäten Göttingen und Berlin
- 1811 Mitgründer der Landsmannschaft Frisia in Göttingen
- 1812 Mitglied im Corps Bremensia Göttingen
- 1813 Volontärarzt im Provinziallazarett Emden
- 1815 Promotion zum Dr. med. an der Universität Berlin, Militärarzt
- 1816 Leibarzt des Grafen Salm-Salm
- 1821 Badearzt in Bentheim
- 1823 Leibarzt des Fürsten von Bentheim in Burgsteinfurt
- 1837-18.12.1842 ordentlicher Professor der Pharmakologie an der Universität Gießen
- Handbuch der Pharmakodynamik für Aerzte, Wundärzte und Studirende. Braunschweig, 1843
- 6.4.1843 wegen Homosexualität angeklagt verurteilt
- nach Gnadengesuch der Ehefrau nach Aachen entlassen
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Lebensorte:
- Aurich; Göttingen; Berlin; Emden; Bentheim
- Familie ↑
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Vater:
Plagge, Diedrich, Apotheker und Assessor collegii medici
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Mutter:
Scipio, Margarete Elisabeth
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Partner:
- N.N., Dorothea, zwei Kinder
- Nachweise ↑
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Literatur:
- Haupt/Lehnert, Chronik der Universität Gießen von 1607–1907, Gießen 1907, S. [85]
- Heinrich Eduard Scriba, Biographisch-literarisches Lexikon der Schriftsteller des Großherzogtums Hessen, 1831-1843, Abt. 2, S. 566
- Dirk Jannes Obes, Philipp Friedrich Wilhelm Vogt (1789–1861). Professor der Medizin in Gießen und Bern, Gießen 2008, S. 48
- Zitierweise ↑
- „Plagge, Martin Wilhelm“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/116203501> (Stand: 7.6.2026)
