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Hessische Biografie
Weitere Informationen
GND-Nummer
1399452819
Rolshausen, Heiderich von [ID = 22147]
- belegt 7.5.1492–6.11.1495
Geistlicher, Kaplan - Biografischer Text
-
Biogramm bei Demandt, Personenstaat
Von Rolshausen, Heiderich1, Geistlicher, sitzt im Marburger Kanzleigericht 1492 Mai 72, 1494 Juli 73. 1495 November 6 nennt ihn Landgraf Wilhelm III. seinen Kaplan und lieben Andächtigen4.
- Der Kammerschreiber Fleck nennt den Marburger Rentmeister Heiderich von Bortshausen wiederholt fälschlich von Rolshausen (was zu beachten ist). S. auch dort. ↑
- Best. 2 IV Auswärtige Beziehungen: Sachsen, Gesamthaus. ↑
- Kopiar 58 fol. 188. ↑
- Ebd. Es handelt sich um einen Prozeß zwischen Heiderich und Herrn Arnold von Weifenbach um die Kirche zu Lohra (Lare), die Otto Vogt von Fronhausen als der älteste der Vögte, denen das Präsentationsrecht daran zusteht, Heiderich übertragen hat. Arnold hat dagegen in Rom ein päpstliches Executorialmandat ausgebracht, verzichtet aber auf dessen Anwendung, nachdem er unter Anerkennung des Präsentationsrechtes der Vögte v. Fronhausen von Otto die Kirche zu Lohra erhalten hat, wogegen er Heiderich eine jährliche Gülte von 20 fl. solange zu zahlen zusagt, bis er diesem eine Präbende in den Kirchen zu Wetzlar oder Limburg verschafft hat. Nach Inbesitznahme der Kirche von Lohra soll er das päpstliche Mandat auf die landgräfliche Kanzlei liefern und sich in keiner Weise mehr darauf berufen können. ↑
- Literatur
