Hessische Biografie
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GND-Nummer
1400761239
Schenk zu Schweinsberg, Johann der Ältere [ID = 22342]
- † 1502 Haina (Kloster), belegt 14.8.1457
Rat, Amtmann, Kanzleimitarbeiter - Biografischer Text
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Biogramm bei Demandt, Personenstaat
Schenk zu Schweinsberg, Johann der Ältere1, quittiert 1457 August 14 Landgraf Ludwig I. über den Ersatz der in seinen Diensten erlittenen Pferdeschäden2, Rat Landgraf Heinrichs III. 14653, Amtmann zu Frankenberg 14724. Im November 1473 führt er zusammen mit Peter von Biedenfeld die landgräflichen Schützen, die er durch ein Aufgebot Frankenberger Bürger verstärkt, gegen die Westfälinger, unterliegt aber bei Brilon5, wird gefangen und muß sich selbst auslösen6. Amtmann zu Battenberg 14787, 14798. Hessischer Amtmann in den kurkölnischen Pfandschaftsstädten Medebach, Hallenberg, Winterberg und Schmallenberg 1482 September 299, 1485 Mai 810, 1496 Juli 2311, 1501 Juni 2012, nachdem er bereits 1481 Juni 11 von Landgraf Heinrich III. eine neue Bestallung zum Amtmann auf Lebenszeit erhalten hatte13. Sitzt im Kanzleigericht zu Marburg 1491 April 2614. Gestorben 1502 im Kloster Haina15.
- Schenk-Knetsch, Stammtafeln III/25. Er ist schwer von Johann dem Jüngeren zu trennen, was auch Landau, Ritterburgen I S. 257 wie Gundlach III S. 233 nicht immer gelingt. ↑
- Kopiar 3 Nr. 70. ↑
- So bei Schenk-Knetsch, Stammtafeln III/25. ↑
- Landau, Ritterburgen I S. 257. Seine Stellung und Tätigkeit in Frankenberg bezeugt auch Wigand Gerstenberg (vgl. Diemar, Chroniken S. 302, 452 f.). ↑
- So wird in einer bei Diemar, Chroniken S. 302 Anm. 6 zitierten Quittung Landgraf Wilhelms III. von 1490 September 30 (!) aus dem Samtarchiv für Johann d. Ä. bezeugt. ↑
- Diemar, Chroniken S. 302. Danach Landau, Ritterburgen I S. 257 (von diesem aber auf Johann d. J. bezogen). ↑
- Genannt 1478 Februar 27 (Urkk., Depositum von Dörnberg) und Dezember 27 (Urkk. Samtarchiv Nachtr. 0,363). ↑
- Genannt 1479 Februar 17 (Schunder, Oberhessische Klöster I Nr. 1002) und Mai 22 (Franz, Haina II Nr. 1090). ↑
- Urkk., Verträge mit Köln. Mit ihm ist Amtsinhaber Konrad von Viermünden. ↑
- Franz, Haina II Nr. 1120. Auch hier wird Ritter Kurt von Viermünden als Mitamtmann genannt. ↑
- Urkk., Gen-Rep. Frankenberg. ↑
- Franz, Haina II Nr. 1232. ↑
- Urkk., Bestallungen. ↑
- Kopiar 58 Nr. 36. ↑
- Siehe Anm. 1. ↑
- Literatur
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- Demandt, Der Personenstaat der Landgrafschaft Hessen im Mittelalter. Ein „Staatshandbuch“ Hessens vom Ende des 12. bis zum Anfang des 16. Jahrhunderts, Teil 2, Marburg 1981, S. 744, Nr. 2635.
Franz (Bearb.), Kloster Haina. Regesten und Urkunden, Bd. 2: 1300–1560 (1648), Marburg 1970
Schunder, Die oberhessischen Klöster I, Marburg 1961
Gundlach, Die hessischen Zentralbehörden von 1247 bis 1604, Bd. 3: Dienerbuch, Marburg 1930, S. 233
Landau, Die hessischen Ritterburgen und ihre Besitzer, Bd. 1, Kassel 1832
Diemar, Die Chroniken des Wigand Gerstenberg von Frankenberg, Marburg 1909
Schenk zu Schweinsberg/Knetsch, Stammtafeln der Freiherren Schenck zu Schweinsberg, Groß-Steinheim am Main 1925
- Demandt, Der Personenstaat der Landgrafschaft Hessen im Mittelalter. Ein „Staatshandbuch“ Hessens vom Ende des 12. bis zum Anfang des 16. Jahrhunderts, Teil 2, Marburg 1981, S. 744, Nr. 2635.
