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Hessische Biografie
Weitere Informationen
GND-Nummer
116558539
Fischer, Karl [ID = 24133]
- * 4.11.1840 Darmstadt, † 27.9.1933 Homburg vor der Höhe, evangelisch
Prof. Dr. phil. – Gymnasiallehrer, Gymnasialdirektor - Wirken ↑
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Werdegang:
- 1850-1859 Besuch des Gymnasiums in Gießen, Abitur
- Studium der Theologie und Philosophie an den Universitäten Gießen, Breslau und Berlin
- ab 1865 Lehrer am Realgymnasium in Mülheim am Rhein
- ab 1868 Lehrer in Lennep
- ab 1869 Konrektor am Gymnasium in Schleiz
- ab 1873 Rektor in Mönchengladbach
- ab 1877 Oberlehrer am Gymnasium in Attendorn
- ab 1878 Oberlehrer in Frankfurt am Main
- 1879 Titel Professor
- 1885 Gymnasialdirektor
- ab 1886 Direktor des Gymnasiums in Dillenburg
- ab 1891 Direktor des Realgymnasiums in Wiesbaden
- 1893 erfolglose Kandidatur für das Preußische Abgeordnetenhaus im Wahlkreis Wiesbaden 2: Oberwesterwaldkreis – Dillkreis (Deutschkonservative)
- 1894-1905 (Pensionierung) Direktor des Humanistischen Gymnasiums in Wiesbaden
- 1905 Ernennung zum Geheimen Regierungsrat
- Mörike-Forscher
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Werke:
- Ist eine Philosophie der Geschichte wissenschaftlich erforderlich bzw. möglich?
- Staats-, Wirtschafts- und Sozialpolitik auf höheren Lehranstalten
- Die Nation und der Bundestag
- Geschichte der auswärtigen Politik und Diplomatie im Reformationszeitalter 1485 - 1556 - 1874
- Zur Geschichte der Anstalt. [Königliches Gymnasium zu Dillenburg]
- Grundzüge einer Sozialpädagogik und Sozialpolitik
- Eduard Mörikes künstlerisches Schaffen und dichterische Schöpfungen
- Eduard Mörikes Leben und Werke
- Geschichte des Kreuzzugs Kaiser Friedrich's I.
- Volks-Gesundheitspflege und Schule (1877)
- Heinrich von Treitschke und sein Wort über unser Judenthum. Ein Wort zur Verständigung (3. Aufl. 1880)
- Antisemiten und Gymnasiallehrer (1881)
- Deutsches Leben und deutsche Zustände von der Hohenstauferzeit bis zum Reformationszeitalter
- Eduard Mörike
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Lebensorte:
- Gießen; Breslau; Berlin; Mülheim am Rhein; Frankfurt am Main
- Nachweise ↑
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Quellen:
- HStAM Bestand 908 Nr. 1586 (Bad Homburg, Sterbenebenregister, 1933, Nr. 186)
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Literatur:
- Kühne, Handbuch der Wahlen zum Preußischen Abgeordnetenhaus 1867–1918. Wahlergebnisse, Wahlbündnisse und Wahlkandidaten, Düsseldorf 1994, S. 699 f.
- Renkhoff, Nassauische Biographie, 2. Aufl., Wiesbaden 1992, S. 192 f., Nr. 1079
- Zitierweise ↑
- „Fischer, Karl“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/116558539> (Stand: 4.11.2025)
