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Hessische Biografie

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Portrait

Philipp der Ältere von Haune
(belegt 1474–1511)

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Weitere Informationen

GND-Nummer

1394137532

Haune, Philipp der Ältere von [ID = 20558]

belegt 1474–15.7.1511
Truppenangehöriger, Amtmann, Rat, Diener
Biografischer Text

Biogramm bei Demandt, Personenstaat

Nimmt 1474/75 am Neußer Zug teil1, ist 1479 mit Dr. Schickeberg im landgräflichen Auftrag in Nürnberg2. Amtmann in Rotenburg 1481 Juli 313, 1483 Juni 194, 1486 Mai 285. Ist Vorsteher des Klosters Heydau 1492 Dezember 9, 1493 Mai 46. Wird 1494 Oktober 16 von Landgraf Wilhelm III. auf Lebenszeit zum Amtmann, Rat, Mann und Diener angenommen unter Übertragung des Amtes Friedewald, wo er aber nicht zu wohnen braucht7, sondern lediglich auf Erfordern des Landgrafen oder Vogtes zu Friedewald in den Amtsgeschäften tätig werden soll8. Amtmann zu Friedewald 1497 Dezember 209. 1500 Februar 22 werden Philipp von Haune und Frowin von Hutten10 von Landgraf Wilhelm III. auf drei Jahre zu unberechneten Amtmännern des (von Landgraf Heinrich III. wiedererbauten)11 Schlosses Hauneck aufgenommen12. 1501 August 1 wiederholt Landgraf Wilhelm II. diese Bestallung13. Im gleichen Jahr war Philipp auch Amtmann zu Brückenau14, desgl. noch 1511 Juli 1515.


  1. Rechn. I, Marburg Kammerschreiber (2/2 Bl. 28). Philipp wird d. Ä. nur hier genannt. Es ist daher zweifelhaft ob die nachfolgenden Angaben alle auf ihn oder auch auf einen Philipp d. J. zu beziehen sind.
  2. Rechn. I, Vacha.
  3. Urkk., Gen.-Rep. Rorbach.
  4. Aus Urkk., Gen.-Rep. Ludwigseck angeblich zu Urkk., Schuldverschreibungen gelegt (Vermerk im Repertorium).
  5. Becker, Die Riedesel II Nr. 1428. – Vgl. auch Urkk., Kloster Heydau von 1485 September 1.
  6. Urkk., Kloster Heydau. Philipp gebraucht das Propsteisiegel
  7. Er wohnte anscheinend in Hersfeld, denn dorthin schickt die Landgräfin Mechthild 1494 mehrfach Boten an ihn (Rechn. I, Rotenburg 91/6).
  8. Urkk., Bestallungen.
  9. Urkk., Gen.-Rep. Bebra. Damals wird er mit seiner Frau Hedwig von Landgraf Wilhelm III. gegen eine Verschreibung von 200 fl. aus ihren Gütern [als stift-fuldischer Vasall] in lebenslänglichen Schutz genommen. – 1498 März 23 zahlt der Vogt zu Friedewald: 6 fl. vor 2 gude beth, 2 pulwe, eyn bethladen, sint gewest der frauwen von Hüna (Rechn. I, Friedewald 50/3 Bl. 12v.).
  10. Siehe dort.
  11. Siehe Reinhard Gutbier, Der landgräfliche Hofbaumeister Hans-Jakob von Ettlingen (Quellen und Forschungen zur hessischen Gesch. Bd. 24, 1973).
  12. Kopiar 131 Nr. 10.
  13. Urkk., Bestallungen.
  14. Kopiar 131a I Bl. 18v., 27v., 40.
  15. Kopiar 437 fol. 114 ff.

Literatur