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Portrait

Ludwig von Wildungen
(belegt 1417–1454)

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Weitere Informationen

GND-Nummer

1402894309

Wildungen, Ludwig von [ID = 23230]

belegt 24.1.1417–1454
Amtmann, Marschall
Biografischer Text

Biogramm bei Demandt, Personenstaat

Gen. Eberzahn1, Sohn des Landrichters Ludwig von Wildungen, Marschall Landgraf Ludwigs I. 1417 Januar 242. 1418 Juli 23 verpfändet Graf Heinrich von Waldeck den Brüdern Otto und Ludwig von Wildungen sowie des letzteren Sohn Ludwig das Schloß Fürstenberg mit Ausnahme des Freigerichts und Freienstuhles daselbst3. Ludwig4 wird im Kriege mit Mainz 1426 vor Hofgeismar mit [seinem] reisigen Knecht Heinzerlin5 verwundet6. 1430/31 ist Ludwig ständig in der Umgebung Landgraf Ludwigs nachzuweisen7 und begleitet den Landgrafen im Mai 1431 auf seiner Wallfahrt nach St. Josse8 und (nur noch mit Heinzerlin) auf seinem anschließenden (Kundschafts)Ritt auf unbekannten Wegen durch Brabant9. Amtmann zu Borken 1436 November 2010, 1440 Mai 1811 und vielleicht noch 145412.


  1. So nennt Graf Walram von Waldeck den landgräflichen Diener Lotze von Wildungen 1426 November 5 (StadtA. Frankfurt, Reichssachen Nr. 2122).
  2. Küch, Landgraf Ludwig I. (ZHG 43, 1909) S. 150.
  3. Urkk., Gen.-Rep. von Wildungen.
  4. Es handelt sich nicht um den gleichnamigen Sohn, der gleichfalls dem Landgrafen diente, denn er quittiert 1456 August 30 über den Ersatz seiner Pferdeschäden (Kopiar 3 Nr. 73) und dient 1473 der Landgräfin Anna, Gemahlin Landgraf Heinrichs III. (Rechn. I, Blankenstein 32/8 Bl. 3v.).
  5. Siehe dort.
  6. Küch, Landgraf Ludwig I. (ZHG 43, 1909) S. 165 und S. 211 Nr. 94. Heinzerlin wird immer wieder zusammen mit Ludwig von Wildungen genannt.
  7. Ebd. S. 199 Nr. 11 (er reitet mit anderen landgräflichen Dienern nach Trendelburg, um dort auf die Herren von Landsberg zu halten, von denen Johann und Wezilo 1426 zu den mainzischen Helfern gegen Hessen gehört hatten), S. 216 Nr. 160 (er erhält schwarze Hosen), S. 220 Nr. 206 (er bekommt eine Armbrust), S. 229 Nr. 305 (er erhält Schuhe), S. 233 Nr. 341 (er bekommt einen grauen Rock).
  8. Ebd. S. 240 ff. Nrr. 412-457.
  9. Siehe Anm. 5.
  10. Rechn. I, Borken (33/2 Bl. 2).
  11. Urkk., Kloster Kappel.
  12. Rechn. I, Homberg/E. (67/9 Bl. 2). Es ist jedoch auch möglich, daß die dortige Nennung sich auf die frühere Tätigkeit Wildungens bezieht.

Literatur