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Hessische Biografie
Weitere Informationen
GND-Nummer
119241803
Baeyer, Johann Jakob [ID = 16137]
- * 5.11.1794 Müggelsheim bei Köpenick, † 11.9.1885 Berlin, evangelisch
Offizier, General, Geodät - Wirken ↑
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Werdegang:
- Besuch des Joachimsthalschen Gymnasiums in Berlin
- freiwilliger Jäger im Feldzug 1813/14
- ab 1815 Besuch der Kriegsschule Koblenz
- ab 1817 im Topographischen Büro des Generals Karl von Müffling
- ab 1819 Vermessungs- und Kartierungsarbeiten im Rheinland und in Nassau (Westerwald und Taunus), insbesondere im Feldberggebiet (1869 erneut kartiert)
- ab 1821 im topografischen und trigonometrischen Dienst des Preußischen Generalstabs, 1827 Beförderung zum Hauptmann, 1830 Beförderung zum Major
- ab 1834 Mitarbeiter von Friedrich Wilhelm Bessel bei der ostpreußischen Gradmessung
- 1848 Oberst
- 1852 Generalmajor
- 1864 Gründer der Europäischen Gradmessung (Gedenkpfeiler auf dem Großen Feldberg), erster Präsident des Zentralbüros in Berlin
- ab 1869 Präsident des Preußischen Geodätischen Instituts in Berlin
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Werke:
- Nivellement zwischen Swinemünde und Berlin (1840)
- Über die Mittel der Alten Brunnen zu graben, Wasser zu heben und zu leiten, und die Einwirkung des fließenden Wassers auf den allgemeinen Gesundheitszustand (1844)
- Ueber die Größe und Figur der Erde. Eine Denkschrift zur Begründung einer mittel-europäischen Gradmessung (1861)
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Lebensorte:
- Berlin; Koblenz
- Familie ↑
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Vater:
Baeyer, Jakob, 1769–1828, Landwirt, Lehrer, Sohn des Jakob Beyer, aus Oberhausen (Kreis Rockenhausen/Rheinpfalz), wurde 1748 in Müggelheim angesiedelt
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Mutter:
Tisch, Elisabeth, 1768–1822
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Partner:
- Hitzig, Eugenie, GND, 1807–1843, Heirat Berlin 7.1.1826
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Verwandte:
- Baeyer, Adolf von <Sohn>, GND, * Berlin 31.10.1835, † Starnberg 20.8.1917, Chemiker, Professor
- Nachweise ↑
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Literatur:
- Allgemeine deutsche Biographie, Bd. 46, Leipzig 1902, S. 281-287 (Günther)
- Neue deutsche Biographie, Bd. 1, Berlin 1953, S. 536 f. (Fritz Mühlig)
- Renkhoff, Nassauische Biographie, 2. Aufl., Wiesbaden 1992, S. 27, Nr. 146
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Bildquelle:
Paul Stankiewicz (1834–1897), Baeyer, als gemeinfrei gekennzeichnet, Details auf Wikimedia Commons (beschnitten)
- Zitierweise ↑
- „Baeyer, Johann Jakob“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/119241803> (Stand: 5.11.2025)
