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KDR 100, TK25 1900 ff.

Wendelrode

Wüstung · 347 m über NN
Gemarkung Untergeis, Gemeinde Neuenstein, Landkreis Hersfeld-Rotenburg 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Wüstung

Lagebezug:

7 km nordwestlich von Bad Hersfeld

Lage und Verkehrslage:

Rund 1,7 km südsüdwestlich der Ortsmitte von Untergeis auf der sogenannten "Schülers Wiese". In stark hängigem Gelände entlang eines Quellbaches des Breitenbaches inmitten des Waldes.

Ersterwähnung:

1197

Siedlungsentwicklung:

wüst vor 1610

Vorbemerkung Historische Namensformen:

Während Reimer im Gericht Obergeis neben Wendelrode noch einen weitere Wüstung Wengerode vermutet, setzt Ziegler, dem wir uns anschließen, diese gleich.

Historische Namensformen:

Bezeichnung der Siedlung:

  • locus (1197)

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3542860, 5638840
UTM: 32 U 542769 5637024
WGS84: 50.883304° N, 9.607983° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

63201408001

Verfassung

Verwaltungsbezirk:

  • 1394: Fürstabtei Hersfeld, Amt Obergeis

Altkreis:

Hersfeld

Gericht:

  • Geis
Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer:

  • 1197: Kloster Aua kauft von Graf Volkwin von Naumburg unter anderem Güter zu Wendelrode.
  • 1244 verzichtet Wittekind genannt von Naumburg auf die von seinem verstorbenen Vater Volkwin dem ehemaligen Propst von Aua [Blankenheim], Eckhard (Ecgehard), verkauften Güter u.a. in Wendelrode.
  • 1483 verleiht der Abt von Hersfeld einen Wiesenflecken in der Wüstung Wendelrode an Bewohner von Obergeis
Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Wendelrode, Landkreis Hersfeld-Rotenburg“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/3672> (Stand: 2.3.2026)