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Hessische Biografie

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Portrait

Fritz Winold
(belegt 1389–1431)

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Winold, Fritz [ID = 23254]

belegt 11.11.1389–3.1431
Burgmann, Schiedsmann, Kriegshelfer, Schultheiß, Rentmeister
Andere Namen | Wirken | Familie | Nachweise | Leben | Zitierweise
Wirken

Lebensorte:

  • Ulrichstein
Nachweise

Literatur:

Leben

Biogramm bei Demandt, Personenstaat

Junker, Burgmann zu Ulrichstein 1389 November 111, 1394 April 52; wird im Bündnis Landgraf Hermanns mit Johann von Eisenbach gegen die von Schlitz gen. von Görtz und von Heusenstamm 1392 Mai 5 als Schiedsmann bestimmt3. Helfer Landgraf Hermanns im Mainzer Kriege, genannt 1401 Oktober 284 bis Anfang, 14035. Er ist Führer [unbestimmt wann] landgräflicher Reisiger, die in der Wetterau brandschatzen6. Schultheiß in Marburg 14197, 1423 April 78, Schultheiß und Rentmeister daselbst 1424 Oktober 49, 1428 November 110. Rentmeister 1428 November 111 und 1431 März12.


  1. Eckhardt, Oberhessische Klöster III Nr. 297.
  2. Baur, Hessische Urkunden I Nr. 1223.
  3. Ebd. I Nr. 1211.
  4. Küch, Landgraf Hermann II (ZHG 29, 1894) S. 162 Nr. 44.
  5. Ebd. S. 181 Nr. 198. – 1402 Juli 3 wird mit Fritz zusammen auch einmal ein Hennchen Winold als Helfer genannt (ebd. S. 174 Nr. 138).
  6. Urkk., Quittungen 1418 Dezember 26. Diese hatten längere Zeit vorher die Brüder Kurt und Henne Döring an ihren Höfen zu Bingenheim und Ranstadt schwer geschädigt. Diese Schäden waren ihnen noch unter Landgraf Hermann zugefügt worden.
  7. Diefenbach, Kreis Marburg S. 246.
  8. Urkk., Deutscher Orden (neben dem Rentmeister Heinrich v. Leimbach).
  9. Küch, Salbücher (ZHG 39, 1905) S. 168 Anm. 7.
  10. Urkk., Gen.-Rep. Treisbach: junker Fritzsche Wynold, Rentmeister zu Marburg.
  11. Ebd.
  12. Küch, Landgraf Ludwig I. (ZHG 43, 1909) S. 230 Nr. 308. Er erhält 140 fl., 80 fl. von syner rechenunge wegin des renteampts zu Martpurg, 60 fl. für einen Hengst.
Zitierweise
„Winold, Fritz“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/bio/id/23254> (Stand: 11.11.2025)