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Hessische Biografie

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Portrait

Ludwig von Romrod
(belegt 1308–1325)

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Romrod, Ludwig von [ID = 22163]

belegt 18.4.1308–13.12.1325
Ritter, Vogt, Schiedsmann, Obermann
Andere Namen | Wirken | Familie | Nachweise | Leben | Zitierweise
Wirken

Lebensorte:

  • Alsfeld
Nachweise

Quellen:

Literatur:

Leben

Biogramm bei Demandt, Personenstaat

Ritter, Vogt (advocatus)1 in Alsfeld 1308 April 182, Schiedsmann im Vertrag zwischen Landgraf Otto I. und Bischof Ludwig von Münster, Landgraf von Hessen, von 1311 Oktober 2, in dem dieser Marburg auf Lebenszeit erhält3; Obermann des im Bündnis zwischen Landgraf Otto und Abt Heinrich von Fulda von 1319 August 6 eingesetzten Schiedsgerichtes4. 1317 Dezember 26 zahlt Erzbischof Peter von Mainz an Ludwig eine Entschädigung von 130 Mark für das Gericht Bulenstrut5. 1320 September 5 löst der Knappe Johann von Romrod von Ritter Ludwig von Romrod mit Einwilligung des Fuldaer Abtes die Ludwig auf das Amt Lauterbach verschriebenen 100 fl. ab6. 1325 Dezember 13 muß Ludwig Zehnte im Werte von 250 Pfd. verkaufen, um sich aus der Gefangenschaft zu lösen7.


  1. Während allgemein advocatus und officiatus im Kreis der landgräflichen Beamten gleichbedeutend sind, kann das hier nicht der Fall sein, denn es wird Jordan, Amtmann des Vogtes Ludwig von Romrod genannt. S. Jordan.
  2. Franz, Haina II Nr. 113. Er wird bereits 1300 Mai 3 in einer Alsfelder Urkunde als erster der dortigen adligen Burgmannen genannt (Franz, Haina I Nr. 903).
  3. Grotefend-Rosenfeld LR Nr. 552.
  4. Ebd. Nr. 638.
  5. Vogt, Mainzer Regg. Nr. 1955.
  6. Kopiar 445a Nr. 36.
  7. Grotefend-Rosenfeld LR Nr. 744.
Zitierweise
„Romrod, Ludwig von“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/1399510886> (Stand: 19.5.2026)