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Hessische Biografie
Weitere Informationen
GND-Nummer
117679798
Pagenstecher, Heinrich Karl Alexander [ID = 7097]
- * 11.7.1799 Herborn, † 20.3.1869 Heidelberg, evangelisch
Dr. med. – Arzt, Parlamentarier - Andere Namen ↑
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Weitere Namen:
- Pagenstecher, Carl Heinrich Alexander*
- Wirken ↑
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Werdegang:
- bereits als 16-Jähriger Medizinstudium in Heidelberg
- 1815 Mitglied der Burschenschaft Teutonia Heidelberg bzw. 1816 der Alten Heidelberger Burschenschaft, deshalb Untersuchungshaft
- Studium in Paris
- 1819 wegen Verbindungen zu dem Kotzebue-Attentäter Karl Ludwig Sand und dem radikalen Burschenschafter Karl Follen vorübergehend in Untersuchungshaft
- 1819 Promotion zum Dr. med. an der Universität Heidelberg
- 1819/20 Studienreise durch Frankreich, Italien und die Schweiz
- 1820 nassauisches Staatsexamen
- 1821 medizinischer Assistent in Nassau
- Ablehnung eines Rufes an die Universität Dorpat
- 1824 preußisches Staatsexamen
- 1824-1852 praktischer Arzt in Elberfeld (heute Wuppertal)
- Verfasser medizinischer und zoologischer Publikationen
- 1842 Mitbegründer und Vorsitzender des ärztlichen Vereins des Regierungsbezirks Düsseldorf
- 1847 Mitbegründer und Vorsitzender der Witwenkasse Elberfeld
- 18.5.-2.11.1848 Mitglied der Deutschen Nationalversammlung für den Wahlbezirk Rheinprovinz 26 (Elberfeld), Nachfolger: Carl von Kösteritz
- 1849/50 bei der Bekämpfung der Cholera-Epidemie wird er selber von der Krankheit befallen
- 1850-1852 Vorsitzender des Schleswig-Holstein-Komitees in Elberfeld
- ab 1852 Ruhestand in Heidelberg
- 1860 Mitglied des Deutschen Nationalvereins
- 1863 Teilnehmer am Gründungsparteitag der badischen liberalen Partei in Offenburg
- 1862-1866 Mitglied der badischen Zweiten Kammer für den Amtswahlbezirk 35 (Ämter Ladenburg und Weinheim) (Liberal/Nationalliberale Partei)
- 1864-1868 Mitglied des Bezirksrates Heidelberg
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Werke:
- De Metastasi (Diss. med. 1819)
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Lebensorte:
- Heidelberg; Paris; Elberfeld
- Familie ↑
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Vater:
Pagenstecher, Ernst* Erhard Cornelius, 1763–1818, Professor an der nassauischen Hohen Schule Herborn
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Mutter:
Otterbein, Henriette Dorothea, 1772–1865, aus Burbach
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Partner:
- Jung, Julie, (⚭ 1823) 1802–1872
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Verwandte:
- Pagenstecher, Heinrich Alexander* <Sohn>, 1825–1889, Prof. Dr. med., Zoologe, Professor an der Universität Heidelberg
- Nachweise ↑
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Literatur:
- Allgemeine deutsche Biographie, Bd. 25, Leipzig 1887, S. 67-69 (Heinrich Alexander Pagenstecher)
- Hans-Peter Becht (Bearb.), Handbuch der badischen Ständeversammlung und des badischen Landtags 1819–1933, 1. Teilbd., Stuttgart 2021, S. 474
- Wiesbaden. Das Stadtlexikon, hrsg. vom Magistrat der Landeshauptstadt Wiesbaden, Darmstadt 2017, S. 695 (Stephanie Zibell)
- Best/Weege, Biographisches Handbuch der Abgeordneten der Frankfurter Nationalversammlung 1848/49, Düsseldorf 1996, S. 255 f.
- Renkhoff, Nassauische Biographie, 2. Aufl., Wiesbaden 1992, S. 596 f., Nr. 3267
- Koch (Hrsg.), Die Frankfurter National-Versammlung 1848/49. Ein Handlexikon der Abgeordneten der deutschen verfassungsgebenden Reichs-Versammlung, Kelkheim 1989, S. 306 (Roland Hoede)
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Bildquelle:
Unknown authorUnknown author, Pagenstecher portrait alexander 1799-1869, als gemeinfrei gekennzeichnet, Details auf Wikimedia Commons (beschnitten)
- Zitierweise ↑
- „Pagenstecher, Heinrich Karl Alexander“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/117679798> (Stand: 20.3.2026)
