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Hessische Biografie
Weitere Informationen
GND-Nummer
118590871
Otto, Karl Louis Rudolf [ID = 15141]
- * 25.9.1869 Peine, † 6.3.1937 Marburg, evangelisch
Prof. Lic. theol.; Dr. theol. h. c. – Politiker, Religionswissenschaftler, Theologe, Professor - Andere Namen ↑
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Weitere Namen:
- Otto, Karl Louis Rudolph
- Wirken ↑
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Werdegang:
- bis 1888 Besuch der Stadtschule Peine, dann des Gymnasium Andreanum Hildesheim, dort Abitur
- 1888-1892 Studium der Theologie an den Universitäten Erlangen und Göttingen, gleichzeitig Militärpflicht
- 10.5.1898 Promotion zum Lic. theol. an der Universität Göttingen
- 10.7.1898 Venia Legendi für Systematische Theologie und Religionsphilosophie an der Universität Göttingen
- 1904 Promotion zum Dr. phil. an der Universität Tübingen
- 8.6.1906 Ernennung zum außerordentlichen Professor für Systematische Theologie und Religionsphilosophie an der Universität Göttingen
- 1910 Verleihung des Titels Dr. theol. h. c. der Universität Göttingen
- 1913-1918 Mitglied des Preußischen Landtages
- 12.4.1915 Ernennung zum ordentlichen Professor für Systematische Theologie an der Universität Breslau
- 1.10.1917 Ernennung zum ordentlichen Professor für Systematische Theologie an der Universität Marburg
- 1919 Vertreter der Deutschen Demokratischen Partei in der Preußischen Landesversammlung
- 1927-1928 Beurlaubung zum Zweck einer Studienreise nach Indien
- 1927 Gründung der Religionskundlichen Sammlung in Marburg
- 3.1929 Emeritierung
- 1932 Verleihung des Titels Dr. theol. h. c. der Universität Uppsala
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Funktion:
- Marburg, Universität, Theologische Fakultät, Dekan, 1920-1921
- Marburg, Universität, Theologische Fakultät, Dekan, 1926-1927
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Studium:
- 1888-1892 Studium der Theologie an den Universitäten Erlangen und Göttingen
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Akademische Qualifikation:
- 10.5.1898 Promotion zum Lic. theol. an der Universität Göttingen
- 10.7.1898 Habilitation für Systematische Theologie und Religionsphilosophie an der Universität Göttingen
- 1904 Promotion zum Dr. phil. an der Universität Tübingen
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Akademische Vita:
- Göttingen, Universität / Theologische Fakultät / Systematische Theologie und Religionsphilosophie / außerordentlicher Professor / 1906-1915
- Breslau, Universität / Theologische Fakultät / Systematische Theologie / ordentlicher Professor / 1915-1917
- Marburg, Universität / Theologische Fakultät / Systematische Theologie / ordentlicher Professor / 1917-1929
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Akademische Ämter:
- Dekan der Theologischen Fakultät der Universität Marburg 1920-1921 sowie 1926-1927
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Mitgliedschaften:
- 1933 Mitglied der Deutschen Akademie München
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Werke:
- Geist und Wort nach Luther (Dissertation, 1898)
- Die Anschauung vom heiligen Geiste bei Luther. Eine historisch-dogmatische Untersuchung (1898)
- Naturalistische und religiöse Weltansicht (Dissertation, 1904)
- Das Heilige. Über das Irrationale in der Idee des Göttlichen und sein Verhältnis zum Rationalen (1918)
- Die Lehrtraktate der Bhagavad-gītā (1935)
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Lebensorte:
- Göttingen; Tübingen; Breslau; Marburg
- Familie ↑
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Vater:
Otto, Friedrich Wilhelm, GND, 1809–1882, aus Hoheneggelsen, Essig-, später Malzfabrikant in Peine und Hildesheim, Sohn des Friedrich Ernst Otto, Tabakfabrikant in Peine
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Mutter:
Reupke, Katharina Karoline Henriette Sophie, 1828–1911, aus Wathlingen bei Celle, Tochter des Heinrich Christoph Reupke, Organist und Lehrer in Wathlingen
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Partner:
- , unverheiratet
- Nachweise ↑
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Quellen:
- HStAM Bestand 915 Nr. 5750 (Marburg, Sterbenebenregister, 1937, Nr. 158)
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Literatur:
- Jörg Lauster u.a. (Hg.), Rudolf Otto. Theologie – Religionsphilosophie – Religionsgeschichte, Berlin/New York 2014
- Andreas Lippmann, Marburger Theologie im Nationalsozialismus, (Academia Marburgensis 9), München 2003
- Neue deutsche Biographie, Bd. 19, Berlin 1999, S. 709-711 (Martin Kraatz)
- Auerbach, Catalogus professorum academiae Marburgensis 2, Von 1911 bis 1971, Marburg 1979, S. 40 f.
- Schnack, Marburger Gelehrte in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, Marburg 1977, S. 362-389 (Jack S. Boozer/Martin Kraatz)
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Bildquelle:
Universitätsarchiv Marburg, Bildersammlung.
- Zitierweise ↑
- „Otto, Karl Louis Rudolf“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/118590871> (Stand: 21.10.2025)
