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KDR 100, TK25 1900 ff.

Hillenhain

Wüstung · 293 m über NN
Gemarkung Hundshausen, Gemeinde Jesberg, Schwalm-Eder-Kreis 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Wüstung

Lagebezug:

7 km nordwestlich von Treysa.

Lage und Verkehrslage:

Im Südosten der Gemarkung Hundshausen am und im Rödergrund; Flurname Hillertshainer Feld. Nur ungefähr zu lokalisieren.

Ersterwähnung:

1316

Vorbemerkung Historische Namensformen:

Die frühen Belege aus der fuldischen Überlieferung sind vermutich auf Mehlen am Ostrand des Edersees zu beziehen.

Historische Namensformen:

  • Mehilina (850) [9. Jahrhundert, 1607 Edition des verlorenen fuldischen Cartulars, Dronke, Codex diplomaticus Fuldensis, S. 251-252, Nr. 559]
  • Mehiline (9. Jahrhundert) [Kopiar um 1160, auf den Beleg von 850 zurückzuführen: Codex Eberhardi 1, fol. 148 va, S. 246 = Dronke, Traditiones, S. 42, Capitulum 6, Nr. 154]
  • Mezillinhain (1316)
  • Mehillinhain (1316)
  • Hillenhain, zum (1316)
  • Mehlenhain (1317)
  • Hillenhayn (1448)
  • Hillenhagen, zu (1448)
  • Hillenhaghin (1448)
  • Hellenhagen (1477)
  • Hilhain(n) (1575/85)
  • Hilnhein (1585)
  • Hillinghagenn (1612)
  • Hillhain, der (1613)
  • Hillenhain (1656)

Bezeichnung der Siedlung:

  • 1316: vielleicht schon wüst
  • 1585 und 1656: Gehölz

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3510717, 5648680
UTM: 32 U 510639 5646860
WGS84: 50.973243° N, 9.151525° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

63401003010

Verfassung

Altkreis:

Fritzlar-Homberg

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer:

  • Graf Gozmar überträgt dem Kloster Fulda seinen Besitz in Hillenhain.

Zehntverhältnisse:

1316: Werner von Westerburg verkauft dem Konrad von Linsingen den Zehnten zu Hillenhain.

1448: Stift Fritzlar belehnt die von Linsingen mit Zehnten zu Hillenhain, den vordem die von Schönberg hatten; folgend Belehnungen bis 1691.

Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Hillenhain, Schwalm-Eder-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/4417> (Stand: 19.11.2019)