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Hessische Biografie
Weitere Informationen
GND-Nummer
118835246
Hamann-MacLean, Richard [ID = 5133]
- * 19.4.1908 Charlottenburg (heute Berlin), † 19.1.2000 Mainz, evangelisch
Prof. Dr. phil. – Professor, Kunsthistoriker - Wirken ↑
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Werdegang:
- 1914-1926 Besuch des Gymnasium Philippinum in Marburg, dort 1926 Abitur
- 1927-1934 Studium der Kunstgeschichte, Archäologie, Philosophie und Romanischen Philologie an den Universitäten Marburg, München, Berlin, Paris und Frankfurt am Main
- 11.7.1934 Promotion zum Dr. phil. in den Fächern Kunstgeschichte, Archäologie und Romanische Philologie an der Universität Frankfurt am Main
- 1.1934-7.1938 Dozent an der Städel- und Kunstgewerbeschule in Frankfurt am Main
- 1934 Eintritt in die SA
- Fotograf bei der Inventarisation der Kunstdenkmäler in Hohenzollern
- 27.6.1940 Habilitation und Venia legendi für das Fach Kunstgeschichte an der Universität Halle an der Saale
- Eintritt zum NS-Kraftfahrkorps und der Nationalsozialistischen Volkswohlfahrt
- 1940 Dozent an der Universität Halle
- Beurlaubung, um im Ahnenerbe als Fotograf zu arbeiten
- Ende 1940 leitende Position in der Abteilung „Kunstschutz“ innerhalb der Militärverwaltung in Frankreich, 1941 Entlassung
- bis 1942 Kriegsdienst
- Kriegsgefangenschaft
- seit 1945 Dozent an der Universität Marburg
- 1946-1950 Direktor der Volkshochschule Marburg
- Sommersemester 1947 Vertretung des Lehrstuhls für Kunstgeschichte an der Universität Marburg, den sein Vater Richard Hamann innehatte
- 1947-1950 kommissarischer Direktor des Forschungsinstituts für Kunstgeschichte in Marburg
- 1949 Ernennung zum außerplanmäßigen Professor für Kunstgeschichte an der Universität Marburg
- 1950 Ablehnung eines Rufes an die Universität Leipzig
- 20.2.1964 Ernennung zum Wissenschaftlichen Rat beim Kunstgeschichtlichen Seminar der Universität Marburg
- 1967-1973 Professor für Kunstgeschichte an der Universität Mainz
- 1.10.1973 Emeritierung
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Studium:
- 1927-1934 Studium der Kunstgeschichte, Archäologie, Philosophie und Romanischen Philologie an den Universitäten Marburg, München, Berlin, Paris und Frankfurt am Main
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Netzwerk:
- Waetzoldt, Wilhelm <akademischer Lehrer>, GND, 1880-1945, Kunsthistoriker
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Akademische Qualifikation:
- 11.7.1934 Promotion zum Dr. phil. an der Universität Frankfurt am Main mit einer Arbeit über das Lazarusgrab in Autun
- 27.6.1940 Habilitation und Venia legendi für das Fach Kunstgeschichte an der Universität Halle zum Thema „Das ikonographische Problem der ‚Friedberger Jungfrau‘“
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Akademische Vita:
- Marburg, Universität / Philosophische Fakultät / Kunstgeschichte / außerplanmäßiger Professor / 1949-1967
- Mainz, Universität / / Kunstgeschichte / Professor / 1967-1973
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Werke:
- Das Lazarusgrab in Autun, Marburg 1935. (Dissertationsschrift)
- Das ikonographische Problem der „Friedberger Jungfrau“, Burg bei Magdeburg 1939 (Habilitationsschrift)
- Grundlegung zu einer Geschichte der mittelalterlichen Monumentalmalerei in Serbien und Makedonien, Gießen 1976.
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Lebensorte:
- Marburg; München; Berlin; Paris; Frankfurt am Main; Halle an der Saale
- Familie ↑
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Vater:
Hamann, Richard, 1879-1961, Professor der Kunstgeschichte in Marburg
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Mutter:
McLean, Emily, 1875-1963
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Partner:
- Fuhrmann, Hedwig, 1909-2009
- Nachweise ↑
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Literatur:
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Bildquelle:
Universitätsarchiv Marburg, Bildersammlung
- Zitierweise ↑
- „Hamann-MacLean, Richard“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/118835246> (Stand: 19.4.2026)
