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Hessische Biografie

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Portrait

Julius Friedrich Wilhelm Eduard Bergmann
(1839–1904)

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GND-Nummer

116133171

Bergmann, Julius Friedrich Wilhelm Eduard [ID = 3859]

* 1.4.1839 Opherdicke (Westfalen), † 24.8.1904 Marburg, evangelisch-lutherisch
Prof. Dr. phil. – Philosoph, Professor
Andere Namen | Wirken | Familie | Nachweise | Leben | Zitierweise
Wirken

Werdegang:

  • 1859-1861 Studium der Mathematik, Physik und Philosophie an den Universitäten Göttingen und Berlin
  • 7.8.1862 Promotion zum Dr. phil. an der Universität Halle
  • Mitglied der „Philosophischen Gesellschaft“
  • zusammen mit Karl Ludwig Michelet Herausgeber der Zeitschrift „Der Gedanke“
  • 1864 höhere Lehramtsprüfung für Mathematik, Physik und philosophische Propädeutik an der Universität Halle
  • 1868 Gründer und Herausgeber der „Philosophischen Monatshefe“, 1895 mit dem „Archiv für Philosophie“ zusammengelegt
  • 1872 Habilitation an der Universität Berlin, Lehrtätigkeit nicht angetreten
  • 20.3.1872 ordentlicher Professor an der Universität Königsberg, als Nachfolger von Friedrich Ueberweg
  • 1.4.1875 ordentlicher Professor der Philosophie an der Universität Marburg
  • 15.9.1891 Entlassungsgesuch, nicht genehmigt, dafür Lehrbefreiung im Wintersemester 1891
  • 18.12.1891 Geheimer Regierungsrat
  • 1.10.1893 von den amtlichen Pflichten unter Verzicht des Gehalts entbunden

Funktion:

  • Marburg, Universität, Philosophische Fakultät, Dekan, 1877
  • Marburg, Universität, Rektor, 1884

Studium:

  • 1859-1861 Studium der Mathematik, Physik und Philosophie an der Universität Göttingen

Akademische Qualifikation:

  • 7.8.1862 Promotion zum Dr. phil. an der Universität Halle, mit einer Dissertation „Über den ontologischen Beweis vom Dasein Gottes“
  • 1872 Habilitation an der Universität Berlin

Akademische Vita:

  • Königsberg, Universität / Philosophische Fakultät // ordentlicher Professor / 1872-1874
  • Marburg, Universität / Philosophische Fakultät / Philosophie / ordentlicher Professor / 1874-1893

Akademische Ämter:

  • 1877 Dekan der philosophischen Fakultät der Universität Marburg
  • 1884 Rektor der Universität Marburg

Mitgliedschaften:

  • Mitglied der Philosophischen Gesellschaft

Werke:

  • Grundlinien einer Theorie des Bewußtseins (1870)
  • Zur Beurteilung des Kriticismus (1875)
  • Allgemeine Logik (1879)
  • Sein und Erkennen (1880)
  • Das Ziel der Geschichte (1881)
  • Vorlesungen über Metaphysik (1886)

Lebensorte:

  • Opherdicke; Göttingen; Berlin; Marburg
Familie

Vater:

Bergmann, Julius, Pastor

Mutter:

Reinhardt, N.N.

Partner:

  • Spannagel, Elisabeth* Julie Theodore, * Vörde (Westfalen) 13.1.1841, † Marburg 18.3.1916, Tochter des Eduard Spannagel, Kaufmann, und der Emilie Reinhold, 1814-1877, aus Hamm (Westfalen), zuletzt in Marburg

Verwandte:

  • Herrmann, Emilie Antonie Caroline, geb. Bergmann <Tochter>, * 1865, verheiratet 1885 mit Wilhelm Herrmann, Professor der Theologie in Marburg
  • Bergmann, Friedrich <Sohn>, * 1866
  • Gontard, Julie Elisabeth, geb. Bergmann <Tochter>, * 1867, verheiratet 1888 mit Otto Theodor Friedrich von Gontard, Second-Leutnant
  • Bergmann, Eduard <Sohn>, * 1870
  • Bergmann, Wolfgang Heinrich <Sohn>, * 1875
  • Herrmann, Wilhelm <Schwiegersohn>, 1846-1922, Theologe, Professor an der Universität Marburg
Nachweise

Quellen:

Literatur:

Zitierweise
„Bergmann, Julius Friedrich Wilhelm Eduard“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/116133171> (Stand: 1.4.2026)