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Portrait

Wilhelm Zimmermann
(1811–1895)

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Zimmermann, Wilhelm [ID = 2187]

* 14.9.1811 Darmstadt, † 3.3.1895 Darmstadt, evangelisch
Dr. med. – Arzt, Demokrat, Revolutionär
Andere Namen | Wirken | Familie | Nachweise | Leben | Zitierweise
Wirken

Werdegang:

  • wurde als Sohn des Kirchendieners in der Turmstube geboren und trug den Spitznamen „der Höchstgeborene“
  • ab 1821 Besuch des Gymnasiums in Darmstadt
  • Privatunterricht im Englischen und Französischen
  • ab 15.5.1830 Medizinstudium an den Universitäten Gießen und (Wintersemester 1831/32-Sommersemester 1832) Würzburg
  • stud.med. Gießen
  • Unterbrechungen durch Arbeit im Darmstädter Lazarett und als preußischer Feldunterarzt in Mainz
  • 5.1837 ärztliche Staatsprüfung in Gießen
  • 14.8.1837 Promotion zum Dr. med. an der Universität Gießen
  • praktischer Arzt in Darmstadt und im Odenwald-Umland, rasch populär
  • organisierte mit dem Darmstädter Volksleseverein 1848/49 eine demokratisch-republikanische Bewegung, deren bewaffnete Gruppe die „Schwarzen Schützen“ der Darmstädter Bürgerwehr wurden
  • 23.5.1849 in Erbach zusammen mit Karl Ohly und Ferdinand von Loehr Aufruf zur Unterstützung des badischen Aufstands
  • Führer des ca. 1000-Mann-Aufgebotes, welches nach Ober-Laudenbach zog
  • Niederschlagung nach dem Tod des Regierungskommissars Christian Prinz
  • Flucht nach Zürich, dann in Valencienne, Cholera-Arzt
  • Silberne Gedenkmünze durch Kaiser Napoleon III.
  • betreibt bis 1870 eine florierende orthopädische Heilanstalt in Paris
  • durch die Amnestie Rückkehr nach Bad Homburg
  • 1879 im Ruhestand in Bessungen

Werke:

Lebensorte:

  • Darmstadt
Familie

Vater:

Zimmermann, Johann Andreas, Türmer auf der Stadtkirche

Mutter:

Krug, Anna Marie

Partner:

  • Schlick, Luise
Nachweise

Quellen:

Literatur:

Zitierweise
„Zimmermann, Wilhelm“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/bio/id/2187> (Stand: 3.3.2026)