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Portrait

Carl Christian Friedrich Schmid
(1886–1955)

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GND-Nummer

130185620

Schmid, Carl Christian Friedrich [ID = 12708]

* 9.5.1886 Osnabrück, † 6.4.1955 Köln-Lindenthal, evangelisch
Landrat, Abgeordneter
Andere Namen | Wirken | Familie | Nachweise | Leben | Zitierweise
Wirken

Werdegang:

  • 1892-1904 Besuch von Volks- und Höherer Schule in Osnabrück, Celle und Posen (heute Poznań/Polen)
  • 1904-1907 Studium der Rechts- und Verwaltungswissenschaften an den Universitäten Göttingen, Berlin und Kiel
  • 13.6.1907 erste juristische Staatsprüfung
  • 14.6.1907 Ernennung zum Gerichtsreferendar am Amtsgericht Preetz, 17.6.1907 Vereidigung
  • 6.4.1908 Regierungsreferendar bei der Regierung in Schleswig
  • 4.11.1911 Regierungsassessor und Hilfsarbeiter beim Landtag Lebus in Seelow
  • ab 26.8.1914 Militärdienst als Kriegsfreiwilliger, Beurlaubung zwecks Übertritt in die Marineverwaltung
  • 2.1915 Hilfsarbeiter beim Ministerium des Innern, Referent beim Staatskommissar für Volksernährung
  • 5.8.1917 Ernennung zum Regierungsrat
  • 19.10.1918 kommissarische Verwaltung des Landratsamtes Hanau
  • 6.11.1918 Polizeidirektor in Hanau
  • während der Novemberrevolution dem vom Arbeiter- und Soldatenrat eingesetzten Landrat und Polizeidirektor Dr. Wagner unterstellt
  • 1919 (45. Kommunallandtag) Mitglied des Kurhessischen Kommunallandtags des preußischen Regierungsbezirks Kassel bzw. des Provinziallandtages der preußischen Provinz Hessen-Nassau für den Kreis Hanau, dort Mitglied des Haupt- und des Wahlvorschlagsausschusses, Ausscheiden wegen Wegzuges (Bürgerliche Partei), Nachfolger: Heinrich Lind
  • 29.1.1919-1.1920 Landrat des Kreises Hanau
  • 12.1.1920-31.3.1924 Erster Beigeordneter der Stadt Düsseldorf, 26.1.1923 Ausweisung
  • 2.5.1923 Kommissar für die Rhein- und Ruhrabwehr (Bestallung)
  • 24.8.1923 Generalkommissar für Rhein und Ruhr, ständiger Vertreter des Reichsministeriums für die besetzten Gebiete
  • 1924-1928 Mitglied des Preußischen Landtages (Deutsche Volkspartei)
  • 1.6.1926 Ernennung zum Staatssekretär, zum 1.10.1930 in den Wartestand versetzt
  • 1929-1932 Mitglied des Deutschen Reichstages (Deutsche Volkspartei)
  • 7.3.1933 kommissarischer Regierungspräsident in Düsseldorf, 12.5.1933 Dienstantritt
  • 15.7.1933-29.2.1938 Regierungspräsident in Düsseldorf
  • 29.12.1938 im einstweiligen Ruhestand
  • 1943 Ruhestand, zuletzt Staatssekretär a.D.

Funktion:

  • Hanau, Landkreis, Landrat, 1919
  • Kassel, Regierungsbezirk, Kommunallandtag, Mitglied (bürgerlich), 1919
  • Preußen, Landtag, Mitglied (DVP), 1924-1928
  • Deutsches Reich, Reichstag, Mitglied (DVP), 1929-1932

Lebensorte:

  • Osnabrück; Celle; Posen; Göttingen; Berlin; Kiel; Preetz; Hanau; Düsseldorf
Familie

Vater:

Schmid, Friedrich Karl Eduard, Oberjustizrat, Senatspräsident beim Oberlandesgericht in Kiel

Mutter:

Meyer, Wilhelmine Dorette Mathilde

Partner:

  • Werther, Mathilde Leonore Ottilie Edda, Heirat Posen 23.2.1917, Tochter des Franz Werther, Oberlandesgerichtsrat
Nachweise

Quellen:

Literatur:

Bildquelle:

unbekannt, SchmidCarlChristian1930, als gemeinfrei gekennzeichnet (beschnitten)

Zitierweise
„Schmid, Carl Christian Friedrich“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/130185620> (Stand: 9.5.2026)