Bitte beachten Sie: LAGIS hat eine neue Adresse: lagis.hessen.de. Für eine Übergangszeit stehen Ihnen ausgewählte Module über die bekannte Oberfläche zur Verfügung. Alle anderen sind über die neue Version des Informationssystems zugänglich. Bestehende Permalinks behalten ihre Gültigkeit und leiten bereits jetzt oder nach Abschluss aller Migrationsarbeiten automatisch auf das neue System um.
Hessische Biografie
Weitere Informationen
GND-Nummer
122508114
Müller-Thurgau, Hermann [ID = 25464]
- * 21.10.1850 Tägerwilen (Kanton Thurgau/Schweiz), † 18.1.1927 Wädenswil (Kanton Zürich/Schweiz)
Prof. Dr.; Dr. h.c. – Biologe, Landwirtschaftslehrer, Pflanzenphysiologe - Andere Namen ↑
-
Geburtsname:
Müller, Hermann
- Wirken ↑
-
Werdegang:
- 1861 Besuch der Sekundarschule in Emmishofen, anschließend des Lehrerseminars in Kreuzungen
- 1869 Lehrer an der Städtischen Realschule in Stein am Rhein
- Studium an der Universität Würzburg
- Universitätsassistent in Würzburg
- 1875-1891 Professor an der Staatlichen Lehr- und Forschungsanstalt für Obst-, Wein- und Gartenbau in Geisenheim
- 1875 Gründung der Pflanzenpyhsiologischen Versuchsanstalt in Geisenheim, die er bis 1891 leitete, 1888 Titel Professor
- Begründer der angewandten Pflanzenphysiologie
- 1878 Züchtung der 1882 nach ihm benannten Müller-Thurgau-Rebe (Kreuzung zwischen Riesling und Silvaner), die besonders qualitätvolle Weine ergibt
-
Lebensorte:
- Würzburg; Geisenheim
- Familie ↑
-
Vater:
Müller, Konrad, Bäckermeister
-
Mutter:
Egloff, Marie, 1830–1907
-
Partner:
- Biegen, Bertha Anna, (⚭ Oestrich 24.9.1881) * Oestrich 9.4.1862, Tochter des Carl Anton Biegen, Weinhändler, und der Catharina Barbara Keller
- Nachweise ↑
-
Quellen:
- HStAM Bestand 919 Nr. 4427 (Oestrich, Heiratsnebenregister, 1879-1885, Nr. 8/1881)
-
Literatur:
- Neue deutsche Biographie, Bd. 8, Berlin 1969, S. 510 f. (Günter Staudt)
- Renkhoff, Nassauische Biographie, 2. Aufl., Wiesbaden 1992, S. 535, Nr. 2966
-
Bildquelle:
The original uploader was Martin Bahmann at German Wikipedia., Hermann Müller (1850-1927), als gemeinfrei gekennzeichnet, Details auf Wikimedia Commons (beschnitten)
- Zitierweise ↑
- „Müller-Thurgau, Hermann“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/122508114> (Stand: 26.2.2026)
