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Hessische Biografie

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Portrait

Ferdinand Wilhelm Jakob Justi
(1837–1907)

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Justi, Ferdinand Wilhelm Jakob [ID = 3793]

* 2.6.1837 Marburg, † 17.2.1907 Marburg, Begräbnisort: Marburg Hauptfriedhof, evangelisch-lutherisch
Prof. Dr. phil. – Professor, Philologe, Orientalist
Andere Namen | Wirken | Familie | Nachweise | Leben | Zitierweise
Wirken

Werdegang:

  • Studium der Sprachwissenschaft an den Universitäten Marburg und Göttingen
  • 10.1860 Fakultätsexamen
  • 19.2.1861 Promotion zum Dr. phil. an der Universität Marburg, am gleichen Tage Habilitation für orientalische Sprachen, germanische und vergleichende Grammatik
  • ab Sommersemester 1861 Vorlesungen an der Universität Marburg
  • 15.4.1865 außerordentlicher Professor der vergleichenden Grammatik und germanischen Philologie an der Universität Marburg
  • 9.1.1869 ordentlicher Professor der vergleichenden Grammatik und germanischen Philologie an der Universität Marburg
  • Hauptvorlesungen von 1861-1907: Baktrisch, Iranisch, Indisch, Altmedisch, Alt- und Neupersisch, Sanskrit, vergleichende Grammatik der indogermanischen Sprachen
  • 1862-1868 einziger Vertreter der Germanistik in Marburg
  • 9.12.1891 Geheimer Regierungsrat

Funktion:

  • Marburg, Universität, Philosophische Fakultät, Dekan, 1883
  • Marburg, Universität, Rektor, 1888

Studium:

  • Studium der Sprachwissenschaft an den Universitäten Marburg und Göttingen

Akademische Qualifikation:

  • 19.2.1861 Promotion zum Dr. phil. an der Universität Marburg
  • 19.2.1861 Habilitation für orientalische Sprachen, germanische und vergleichende Grammatik an der Universität Marburg

Akademische Vita:

  • Marburg, Universität / Philosophische Fakultät / orientalische Sprachen, germanische und vergleichende Grammatik / Privatdozent / 1861-1865
  • Marburg, Universität / Philosophische Fakultät / vergleichende Grammatik und germanische Philologie / außerordentlicher Professor / 1865-1869
  • Marburg, Universität / Philosophische Fakultät / vergleichende Grammatik und germanische Philologie / ordentlicher Professor / 1869-1907

Akademische Ämter:

  • 1883 Dekan der Philosophischen Fakultät
  • 1888 Rektor der Universität Marburg

Werke:

Lebensorte:

  • Marburg; Göttingen
Familie

Vater:

Justi, Peter Franz Wilhelm* Georg, * Marburg 21.11.1801, † Marburg 23.6.1876, Pfarrer, Inspektor des Waisenhauses in Marburg

Mutter:

Ruppersberg, Friederike Caroline Elisabeth, * Kassel 12.4.1805, † Marburg 19.7.1885, Heirat Kassel 20.4.1831, Tochter des Johann Nicolaus Ruppersberg, Superintendent und Oberkonsistorialrat, und der Friederike Marie Christine Braumann

Partner:

  • Schepp, Helene* Luise Johanette, (⚭ Wiesbaden 21.10.1868) * Langenschwalbach 15.5.1844, † Marburg 5.3.1931, Tochter des Friedrich Schepp, Hofgerichts-Präsident zu Wiesbaden, und der Mathilde* Sybille Bernhardine Auguste Krug

Verwandte:

  • Justi, Karl Wilhelm <Großvater>, 1767-1846, Theologe, Professor der Theologie lutherischer Konfession in Marburg
  • Justi, Karl <Bruder>, 1832-1912, Professor für Archäologie und Kunstgeschichte in Marburg, Kiel und Bonn
Nachweise

Quellen:

Literatur:

Bildquelle:

„Ferdinand Justi“ (Federzeichnung · 24 x 32,5 cm, beschnitten), in: Ferdinand Justi, Icones Professorum Marpurgensium. Museum für Kunst und Kulturgeschichte der Philipps-Universität Marburg (Inventar-Nr. 28.232) / Foto: Bildarchiv Foto Marburg (Thomas Scheidt)

Zitierweise
„Justi, Ferdinand Wilhelm Jakob“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/118857444> (Stand: 2.6.2026)