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Hessische Biografie
Weitere Informationen
GND-Nummer
116416610
Reinermann, Friedrich Christian [ID = 10721]
- * 5.10.1764 Wetzlar, † 7.2.1835 Frankfurt am Main, evangelisch-reformiert
Prof. – Maler, Kupferstecher, Lithograf - Wirken ↑
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Werdegang:
- nach der Schule in Wetzlar Schüler des Malers Cramer
- Schüler von Johann Andreas Benjamin Nothnagel in Frankfurt am Main
- seit 1786 als „Zimmermaler“ im Weilburger Schloss tätig
- 1789 Studienaufenthalt in Kassel, Frankfurt am Main
- 1789-1790 mit Ludwig Strack nach Italien und Rom
- 1790 Rückkehr nach Wetzlar
- 1793-1803 Mitarbeiter des Kupferstechers Christian von Mechel in Basel
- 1803-1811 in Frankfurt am Main
- 1811-1818 in Wetzlar
- 1812 von Karl Theodor von Dalberg zum Professor ernannt
- 1818 Rückkehr nach Frankfurt, Lehrer an der Städelschen Kunstschule
- 1819 Eröffnung einer Kunsthandlung auf der Zeil
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Netzwerk:
- Nothnagel, Johann Andreas Benjamin* <Lehrer>, 1729–1804
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Werke:
- Mahlerische Wanderungen in die Gegenden des Kantons Basel und dessen Nachbarschaft Basel 1803
- Die Ruinen Gleiberg und Vetzberg bei Gießen, Städel Museum Frankfurt/Main 1803
- Die Ruine Kalsmunt bei Wetzlar, 1805, Städel Museum Frankfurt/Main, 1805
- Ansicht Wetzlars von der Haarbachbrücke aus, Gemälde, Städtische Slgn. Wetzlar1829
- Die große Fontäne im Park Wilhelmshöhe, MHK, 1831
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Lebensorte:
- Wetzlar; Frankfurt am Main; Weilburg; Basel
- Familie ↑
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Vater:
Reinermann, Johann Ludwig, 1725-1809, Posamentierer, Kirchendiener und Glöckner der reformierten Gemeinde in Wetzlar
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Mutter:
Diegel, Anna Elisabeth, 1726-1796, aus Kassel
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Partner:
- Waldschmidt, Margarethe Helene, (⚭ 20.9.1790) aus Wetzlar
- Hollerbach, Anna Margaretha, (⚭ Frankfurt am Main 3.7.1804) * Frankfurt am Main 23.6.1781, † Frankfurt am Main 15.6.1855, Malerin, Tochter des Johann Peter Hollerbach, Maler und Kupferstecher in Frankfurt am Main
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Verwandte:
- Reinermann, Johann Philipp <Sohn>, * Wetzlar 1812, Landschaftsmaler
- Nachweise ↑
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Quellen:
- HStAD Bestand S 1
- HStAM Bestand 903 Nr. 10249 (Frankfurt am Main (1851–1875), Sterbenebenregister, 1855, Nr. 655)
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Literatur:
- Anja Eichler (Hrsg.), Friedrich Christian Reinermann. Ein Wetzlarer Maler der Romantik, Fulda 2015
- Renkhoff, Nassauische Biographie, 2. Aufl., Wiesbaden 1992, S. 637, Nr. 3488
- Ingeburg Schäfer, Friedrich Christian Reinermann 1764–1835. Maler – Zeichner – Radierer. Sohn der Stadt Wetzlar – Landschaftsmaler der Zeit, in: Hessische Heimat 40 (1990), S. 141-143
- Heinrich Gloel, Bemerkenswerte Persönlichkeiten in Stadt und Kreis Wetzlar, in: Mitteilungen des Wetzlarer Geschichtsvereins 10, 1927, S. 7 f.
- Ulrich Thieme (Hrsg.) Allgemeines Lexikon der bildenden Künstler von der Antike bis zur Gegenwart, Bd. 4, 1922, S. 34
- Zitierweise ↑
- „Reinermann, Friedrich Christian“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/116416610> (Stand: 7.2.2026)
