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Hessische Biografie
Weitere Informationen
GND-Nummer
118778196
Küpfmüller, Karl [ID = 1549]
- * 6.10.1897 Nürnberg, † 26.12.1977 Darmstadt
Dr.-Ing. eh. – Elektroingenieur - Wirken ↑
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Werdegang:
- 1903-1907 Volksschüler in Nürnberg
- 1907-1913 Realschüler in Nürnberg
- 1913-1919 Studium der Elektrotechnik am Königlich Bayerischen Technikum Nürnberg
- 1917-1918 Infanterist
- 1919-1921 Tätigkeit beim Telegrafenversuchsamt der Deutschen Reichspost in Berlin
- 1919-1921 Abiturient und Gasthörer an der TH Berlin-Charlottenburg
- 1921-1928 Oberingenieur bei Siemens & Halske in Berlin
- 1928 Berufung auf den Lehrstuhl für Elektrotechnik an der Universität Danzig
- 1932 Autor des Standardwerks „Einführung in die theoretische Elektrotechnik“
- 1.9.1933 Beitritt zum NS-Kraftfahrkorps
- November 1933 Unterzeichner des Bekenntnisses der Professoren an den deutschen Universitäten und Hochschulen zu Adolf Hitler
- Mai 1934-1937 SA-Mitglied
- 1935 Ruf an die TH Berlin
- ab 1937 NSDAP- und SS-Mitglied
- ab 1937 Entwicklungsleiter bei Siemens & Halske und Honorarprofessor an der TH Berlin
- 1.4.1937-1941 Leiter der nachrichtentechnischen Entwicklung des Siemens-Wernerwerkes für Fernmeldetechnik
- 1940 Ruf ans Kaiser-Wilhelm-Institut für Materialforschung
- 1941-Mai 1945 Direktor der Zentralen Entwicklungsabteilung bei Siemens & Halske
- 1944 SS-Obersturmbannführer
- 1944 Ernennung zum Leiter des wissenschaftlichen Führungsstabes der Kriegsmarine
- Träger des „Kriegsverdienstkreuzes 1. Klasse ohne Schwerter“ und Dr. Fritz-Todt-Preisträger in Gold
- 30.4.1945 Auszeichnung mit dem „Ritterkreuz des Kriegsverdienstkreuzes mit Schwertern“
- nach dem Zweiten Weltkrieg von den Briten verhaftet und in England verhört
- Herbst 1945 Internierung in Dachau durch die Amerikaner
- Dezember 1946-1948 Insasse des Internierungslagers Hammelburg für ehemalige NSDAP-Angehörige
- 1946-1948 Beratertätigkeit für Rohde & Schwarz aus München
- 4.11.1947 Einstufung als „Mitläufer“ im Entnazifizierungsverfahren
- 1948-1952 Vorstandsmitglied und Technischer Direktor der Standard Elektrizitätsgesellschaft in Stuttgart
- 1952 Ruf an die TH Darmstadt
- 1955 Wegbereiter des ersten Lehrstuhls und Instituts für Regelungstechnik in Deutschland
- 1976 Ehrendoktorwürde der Universität Erlangen-Nürnberg
- 10.1977 Namensgeber für den von der Technischen Hochschule/Universität Darmstadt bis 2009 verliehenen „Karl Küpfmüller-Ring“
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Funktion:
- Darmstadt, Technische Hochschule, Rektor, 1955-1956
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Werke:
- Einführung in die theoretische Elektrotechnik (1932)
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Lebensorte:
- Nürnberg; Berlin; Darmstadt
- Familie ↑
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Vater:
Küpfmüller, Ernst, † 1914, Oberlokomotivführer
- Nachweise ↑
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Quellen:
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Literatur:
- Neue deutsche Biographie, Bd. 13, Berlin 1982, S. 230 (Helmut Mielert)
- Stadtlexikon Darmstadt, Stuttgart 2006, S. 530 (Marianne Viefhaus/Manfred Efinger)
- Stockhorst, Fünftausend Köpfe. Wer war was im Dritten Reich?, Velbert/Kettwig 1967, S. 256
- Zitierweise ↑
- „Küpfmüller, Karl“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/118778196> (Stand: 26.4.2026)
